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Zukunft und Arbeit

Gabriela Westebbe
Diplom-Kauffrau, Wirtschaftspsychologin, Bildungsexpertin mit Blick auf das Ganze
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piqer: Gabriela Westebbe
Samstag, 08.09.2018

Alles lernt. Eine Bildungs-Utopie.

„Lernen ist das menschliche Anpassungssystem an Veränderungen des Umfelds“ (Lisa Rosa – siehe dazu auch diesen piq).

Unser Umfeld verändert sich dramatisch.

Wir sind an den Grenzen angelangt. Unsere Lebensgrundlagen reduzieren sich unaufhaltsam und immer schneller. Eine radikale Neuausrichtung unseres Denkens und Handelns ist dringend erforderlich. Mit den derzeitigen Methoden und Inhalten unserer Bildungssysteme ist das nicht zu schaffen. Auch hier müssen wir völlig neu denken. Die Forderung nach der Öffnung der Schulen reicht längst nicht mehr aus.

Unser Lernen muss sich völlig neu organisieren, damit unsere Gesellschaft eine Zukunft hat. Es muss Menschen zusammenbringen, die gemeinsam an Visionen und Problemlösungen arbeiten, die sich das grundlegende Wissen dazu selbst beschaffen, kreativ sind und aktiv werden um andere mitzunehmen.

Wir müssen uns von „lehrenden Systemen“ verabschieden, um „lernende Systeme“ entstehen zu lassen und um das natürliche Wirken von Lernkräften zu ermöglichen.

Weltweit existieren bereits faszinierende Modelle, wie hochengagierte Menschen durch „pausenloses digital vernetztes Kreieren immer neue Lösungsansätze für ökologische, soziale und ökonomische Probleme vor Ort schaffen“.

Diese Lern-Netzwerke entstehen problemorientiert und alle, die in solche „Prozesse verwickelt sind“, entwickeln bei sich die Kompetenz mit anderen lösungsorientiert zusammen zu arbeiten.

„Lern-Netzwerke als eine neue Kultur zu verstehen setzt voraus, dass ich die Gestaltung eines Lernprozesses als etwas begreife, das in der Verantwortung aller liegt, die daran beteiligt und darin verwickelt sind.“

Alles lernt. Eine Bildungs-Utopie.
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