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Zukunft und Arbeit

Anke Domscheit-Berg
Publizistin, Unternehmerin, Aktivistin
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piqer: Anke Domscheit-Berg
Mittwoch, 18.05.2016

3D gedruckte Pasta: die wildesten Formen werden möglich, crazy Pasta im Kleinstbetrieb herstellbar.

Die Zukunft der Arbeit wird ganz entscheidend von der Technologie des 3D Drucks bestimmt und es gibt kaum eine Industrie, an der sie vorbei geht. Ein wesentlicher Merkmal des 3D Drucks ist, dass er eine dezentralere Produktion ermöglicht, in winzig-Serien, mit maximaler Individualisierung - ohne, dass das extra kostet. Dieser kurze Text zeigt das an einem einzigen Beispiel: dem 3D Druck von Nudeln. Klar sind Nudeln industriell schneller und billiger herstellbar. Aber gerade bei Nudeln gibt es definitiv einen Markt für kreative Formen - mehr als nur die Penis-Pasta, die man mancherorts erwerben kann. Vielleicht will ja jemand mal Voodoo Pasta herstellen, Nudeln in der Form zeitgenössischer, humorloser Diktatoren zum Beispiel, auf die man dann genüßlich raufbeissen kann (nachdem man sie in Tomatensauce getunkt hat). Oder Logo-Nudeln für das Unternehmen, das Wappen der Kleinstadt, Figuren aus Disneyfilmen für die Kiddies (Achtung, Copyright Falle... aber so lange die Nudeln das Haus nicht verlassen und nicht als Foto auf Facebook landen, ist das bestimmt "fair use")... Die Phantasie ist das Limit - wie generell beim 3D Druck. Und ich hab jetzt Appetit auf Nudeln. 

3D gedruckte Pasta: die wildesten Formen werden möglich, crazy Pasta im Kleinstbetrieb herstellbar.

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