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Zeit und Geschichte

Achim Engelberg
Dr. phil.
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piqer: Achim Engelberg
Donnerstag, 12.05.2016

Troja - Erinnerungsort der Weltgeschichte und der Literatur

Von Homer bis zu Autoren unserer Tage: immer wieder taucht der Trojanische Krieg auf. Die Archäologen streiten sich bis heute, was Mythos und was Realität ist.

Ein neues Buch dürfte neuen Debattenstoff liefern: Eberhard Zangger: The Luwian Civilisation. The Missing Link in the Aegean Bronze Age. Yayinlari-Verlag, Istanbul 2016. 294 S. Informationen unter: www.luwianstudies.org

Eberhard Zangger vertieft und untermauert darin seine Grundthese, die vor zwanzig Jahren auf Ablehnung stieß: "Die radikalen Veränderungen, die am Ende des zweiten vorchristlichen Jahrtausends in Kleinasien und in der östlichen Ägäis in kurzer Zeit zum Zusammenbruch mehrerer Grossreiche führten, sind Ergebnis von gewaltigen kriegerischen Auseinandersetzungen."

Ein Weltkrieg, nach heutigem Verständnis, meint Zangger. Im 20. Jahrhundert nahmen Dichter die Metapher von Troja auf, um die blutigste Epoche der bisherigen Geschichte zu charakterisieren. Der Schriftsteller Per Leo - ich schickte einen Piqd zu einem Essay von ihm kürzlich in diesen Kanal - sieht im zweiten Weltkrieg unsere Antike, unser Troja.

Troja - Erinnerungsort der Weltgeschichte und der Literatur
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