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Zeit und Geschichte

Jeder Deutsche sollte einmal im Leben nach Majdanek reisen

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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Dirk LiesemerMontag, 14.08.2017

Was soll man noch dem Antisemitismus entgegensetzen? Trotz aller Vergangenheitsaufarbeitung verschwindet er nicht aus den Köpfen vieler Zeitgenossen. Jeden Tag füttern Menschen das Internet mit Begriffen wie "vergasen" und posten öffentlich Aufforderungen zu einem neuen Massenmord. Um dem Hass gegenüber Juden publizistisch etwas entgegenzusetzen, hat Mathias Döpfner eine Reise in die deutsche Vergangenheit unternommen und ist in den Osten Polens gereist: zu den Mordfabriken von Sobibor, Belzec und Majdanek. Sie liegen versteckt im Wald und fern der Touristenströme, weshalb sie immer mehr aus unserem Kollektivbewusstsein verschwinden. Diese Orte, schreibt Döpfner, könne man nicht als Lager bezeichnen. Denn die Menschen wurden dort sofort nach ihrer Ankunft mit Motorabgasen umgebracht. Nur die allerwenigsten Opfer überlebten und konnten später als Zeitzeugen vom Horror erzählen. Es ist eine aufrüttelnde Reportage, in der Fragen aufgeworfen werden. Zum Beispiel: "Warum beteiligen sich eigentlich so wenige nicht jüdische Spender am Holocaust-Gedenken? Ist es etwa Aufgabe der Juden, an die Taten ihrer Mörder zu erinnern?" 

Jeder Deutsche sollte einmal im Leben nach Majdanek reisen

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