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Zeit und Geschichte

Kurt Tutschek
Jäger & Sammler

Lehrer.
Auch in der Lehrer/innen-Fortbildung tätig.
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Fotograf & Bildbearbeiter.
Leser.
Blogger.
Mensch.

Web:
> zeitpunkte.eu
> medienfundgrube.at

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piqer: Kurt Tutschek

Dieulefit – 3.000 Einwohner versteckten im zweiten Weltkrieg 1.500 Verfolgte. Und keiner starb.

Dieulefit ist eine französische Gemeinde in der Region Rhône-Alpes. Ein kleiner Ort mit engen Gassen, prächtigen Renaissancehäusern und dem provenzalischen Markt, auf dem allwöchentlich Produkte aus der Region zum Verkauf angeboten werden. Doch neben diesen Äußerlichkeiten hat die 3.000-Seelen-Gemeinde auch ein erstaunliches Stück Geschichte zu bieten.

Die Bevölkerung der Gemeinde nahm während des zweiten Weltkriegs etwa 1.500 verfolgte Menschen auf und versteckte sie vor den Fängen des Nationalsozialismus. Jüdische Kinder waren darunter, Lehrer, über die Berufsverbot verhängt worden war, Widerstandskämpfer, Künstler. Sie alle fanden in Dieulefit Asyl.Doch damit nicht genug: Die Sekretärin Jeanne Barnier, damals im Rathaus der Stadt tätig, fälschte tausend Ausweise für die Flüchtlinge, die in Dieulefit untergetaucht waren, rettete damit deren Leben.

Und das Erstaunlichste: alle Menschen, die in Dieulefit Unterschlupf fanden, überlebten das Grauen des Krieges. Keiner wurde verraten, kein einziger den Behörden ausgeliefert.

Der Artikel geht diesem 'Wunder von Dieulefit' nach, begibt sich auf Spurensuche in diesen kleinen Ort in der französischen Provinz.

Und wer mag, kann per StreetView einen kleinen Rundgang durch die engen Gassen von Dieulefit unternehmen...

Dieulefit – 3.000 Einwohner versteckten im zweiten Weltkrieg 1.500 Verfolgte. Und keiner starb.

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Kommentare 2
  1. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · vor 10 Monaten

    Erstaunlich, was immer noch an Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg ausgegraben wird!

    1. Kurt Tutschek
      Kurt Tutschek · vor 10 Monaten

      Stimmt, aber diese Geschichte ist schon recht bemerkenswert. Ein kleiner Ort rettet so viele Menschen. Da könnte man ja fast wieder an das Gute im Menschen glauben...

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