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Zeit und Geschichte

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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piqer: Dirk Liesemer
Dienstag, 09.08.2016

Die besten Bilder des World-Press-Photo-Awards von 1955 bis 2016

Mit dem Hauptpreis des World-Press-Photo-Awards wird alljährlich ein Bild ausgezeichnet, in dem sich gewissermaßen das gesamte Jahr spiegelt. Darüber hinaus muss der Augenblick von großer journalistischer Bedeutung sein. Ferner sollte die Umsetzung von einem außergewöhnlichen visuellen und kreativen Gespür des Reporters zeugen.

Wer sich die Fotografien der vergangenen Jahrzehnte anschaut, der kann sehen, wie sehr sich die Auslegung dieser Kriterien mit der Zeit verändert hat. Mit technischen Neuerungen dürfte dieser Wandel wenig zu tun haben. Vielmehr ändert sich die Rezeption von Bildern mit unserem Wissen über die Welt. Vieles haben wir schon gesehen, wenig kann uns noch überraschen. Mein Eindruck ist, dass sich schockierende und sensationelle Szenen seltener durchsetzen. Stattdessen werden sinnliche, hintergründige und klug komponierte Bilder prämiert, die keineswegs weniger Dramatisches zeigen.

Tatsächlich stehen einige der Fotografien ikonenhaft für bestimmte Jahre und Konflikte. Manche haben sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt: etwa der brennende buddhistische Mönch Thich Quang Duc, die schreienden vietnamesischen Kinder, die von Nick Út fotografiert wurden, oder jener unbekannte Mensch, der 1990 todesmutig die Fahrt von Panzern auf dem Platz des Himmlischen Friedens blockierte.

Die besten Bilder des World-Press-Photo-Awards von 1955 bis 2016
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