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Zeit und Geschichte

Deanna Dikemans Abschied(e) von ihren Eltern

Michaela Maria Müller
Autorin
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Michaela Maria MüllerMittwoch, 01.09.2021

Anfang der 1990er-Jahre begann die 30-jährige Fotografin Deanna Dikeman bei jedem Besuch, den Abschied von ihren Eltern Pat und Gerald mit einem Bild festzuhalten.

Das wiederkehrende Motiv vor ihrem Haus in Sioux City/Iowa zeigt nichts Spektakuläres, aber es sind die kleinen Veränderungen, die auffallen und sich zu einem Leben zusammensetzen: der Gehstock, der bei ihrem Vater dazukommt, dann eine Gehhilfe auf vier Füßen. 1997 liegt Dikemans Sohn noch in der Babyschale auf dem Rücksitz, 2014 sitzt er vorn und ist ein junger Mann geworden.

27 Jahre lang fotografiert sie die winkenden Eltern in der Auffahrt des Hauses. Manchmal sind es Schnappschüsse, manchmal arrangiert sie das Foto.

Als Betrachter*in ahnt man von Anfang an, dass es auf einen Abschied hinausläuft, der einer für immer sein wird: 2009 stirbt ihr Vater, 2017 ihre Mutter. Daraufhin kehrt Dikeman zurück und macht ein letztes Bild von dem verlassenen Haus.

Heute, sagt Diekman, fiele es ihr aber nicht schwer, die Bilder zu betrachten. Es sei, als ob man alte Freunde wiederträfe.

Im Freitag erschien ein ausführliches Interview mit Dikeman über ihre Arbeit, die besonders während der Pandemie vielen Menschen nahe ging.

Deanna Dikemans Abschied(e) von ihren Eltern

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Kommentare 1
  1. Silvio Andrae
    Silvio Andrae · vor 13 Tagen · bearbeitet vor 13 Tagen

    Danke. Schöner Text.
    Das Abschiedsfoto steht für den zeremoniellen Anlass, mit denen wir die Meilensteine unserer Lieben feiern und gedenken. Solch eine Zeremonie eröffnet die Möglichkeit, unsere Sorge füreinander in einem besonderen, ritualisierten und von Würde geprägten Raum zum Ausdruck zu bringen.

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