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Zeit und Geschichte

Hansi Trab
Hansi Trab
Community piq
Freitag, 11.10.2019

Als die USA einmal fast ein Grundeinkommen bekommen hätten

Hier entführt uns Rutger Bregman, Autor von "Utopien für Realisten" in eine Phase der amerikanischen Politik, die heute wie aus einem Paralleluniversum gefallen scheint. Die USA standen einmal ganz kurz davor, das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen. Family Assitance Plan hieß die Vorlage, die nicht etwa progressive Demokraten einbrachten, sondern Richard Nixon, damaliger republikanischer Präsident. Und das Gesetz scheiterte erst im Senat. Nicht weil man es für zu utopisch hielt, sondern weil es den Demokraten nicht weit genug ging.

Nixon machte gar mehrere Anläufe bis Auswertungen aus Feldstudien in Seattle plötzlich nahelegten, dass das bedingungslose Einkommen die Scheidungsquoten erhöhe. Das ging den Republikanern dann doch zu weit und der FAP wurde so schnell es ging ad acta gelegt. Erst Jahre später zeigte sich, dass Fehler gemacht wurden und keine Korrelation zwischen Grundeinkommen und Scheidungsraten bestand.

Die Geschichte verdient noch einen zweiten neugierigen Blick: dem FAP gingen Pilotprojekte voraus, deren Ergebnisse mit den bis heute mantrahaft wiederholten Vorurteilen gegen das BGE aufräumten. Weder blieben die Bezieher von ihren Jobs zuhause, noch gaben sie ihr Geld vermehrt für Alkohol und Zigaretten aus. Im Gegenteil: sie investierten es meist in besser Bildung für ihre Kinder. Sie wurden eben nicht faul und träge, sie wurden frei.

Interessant auch, wie Bregman beschreibt, wie Libertäre immer wieder versuchten, Nixons Sicht mit Mythen und falschen Daten zu trüben und der geschichtliche Abriß, mit dem er aufzeigt, dass die Beispiele der Libertären  eben kein Scheitern eines Grundeinkommens belegten, sondern ein Erfolg waren.

Somit verhalf die Angst der Republikaner vor zu viel Emanzipation den Gegnern des FAP zu Sieg und läutete eine Neuausrichtung amerikanischer Sozialpolitik ein, die 1996 in der Aufkündigung des Solidaritätsprinizips durch Clinton gipfelte. Nur zwei Jahre später folgte ihm in Deutschland ausgerechnet eine rotgrüne Koalition.

Als die USA einmal fast ein Grundeinkommen bekommen hätten
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Kommentare 11
  1. Holger Lindner
    Holger Lindner · Erstellt vor 2 Monaten ·

    -->Weder blieben die Bezieher von ihren Jobs zuhause, noch gaben sie ihr Geld vermehrt für Alkohol und Zigaretten aus. Im Gegenteil: sie investierten es meist in besser Bildung für ihre Kinder. Sie wurden eben nicht faul und träge, sie wurden frei."

    Ein Stamm (ich benutze extra das Wort für "Gesellschaft"), der darauf basiert, in der Erkenntnis zu leben, dass sein Dasein in der Notwendigkeit besteht Dinge zu tun, um sich Reproduzieren zu können, kann mit einem GE (vergiss das B) wunderbar umgehen. Im Grunde genommen ist Geld in so einer Form des sozialen Zusammenhalts nicht notwendig.

    Das ist der Ur-Kapitalismus der wortwörtlich in dem Wort KAPITAL versteckt ist. Es geht nicht um die Frage, dass die Arbeit zu tun ist, sondern nur um die Frage: Wann und von Wem. Daraus folgt dann auch die Arbeitsteilung durch Talent und Spezialisierung. In diesem Stamm gibt es dann noch einen Boss, der nur dazu da ist, gewisse Streitigkeiten zu regeln, und ggf Entscheidungen zu treffen.

    Dadurch, dass jede "Gilde" in der handwerklichen Arbeitsteilung bestrebt ist, die täglich anfallende Arbeit zu erleichtern, sprich Innovationen zu denken im Produktionsprozess, entstehen zeitlich gesehen, jedem Kapitalisten nue Freiheitsgrade. Dh er kann in der gleichen Zeit, mehr Produkte produzieren. Sofern die Nachschubversorgung ebenfalls diese Produktionssteigerung zulässt. Das hat zur Folge, dass mehr Nachwuchs gezeugt werden kann, weil die Versorgungslage auch ein 5 oder 6 Kopf Familie zulässt.

    Nur entsteht dann ein Problem! Nicht jeder wird mehr im notwendigen Produktionsprozess gebraucht und eine Besten Auslese findet in der Gildenfamilie statt. Dh von 5 Abkömmlingen werden 3 für die Grundversorgung nicht gebraucht und wären somit "Exkludiert" bei voller Kost und Logis versteht sich.

    Nur um das mal in Zahlen zu sehen: Am Anfang sind 10 Familien zu 4 Köpfen ergo 40 Köpfe denen es gut geht. Diese produzieren nun aber nachhaltig eine Menge, die es erlaubt, 60 Köpfe rundum sicher versorgen zu können.

    Dh 40 Köpfe sind produktiv tätig, und 20 Köpfe "überflüssig". Was machen nun aber die 20 Köpfe ?! Diese werden sicherlich am anfang in den Produktionsprozess eingebunden, und nun fängt das "Wachstum" an.

    A) in der Produktionsausweitung und B) im Anstieg der Population in Kopf... das geschieht aber nicht similar. Denn am Anfang war das Verhältnis 1:4 und nach Innovation und Optimierung 1:6 --> das bedeutet 2:12 und 3:18

    Bedingt durch die natürlich limitierte Urbanisierung samt Infrastruktur, kommt es im Produktionsprozess zu einer Limitierung der Arbeitsplätze, bei steigender Anzahl der Bevölkerung. Und nun kommt der Punkt der Unzufriedenheit bei den nicht notwendigen Anteil der Köpfe.

    Aber, durch das Anwachsen der Population ergeben sich zwangsläufig zwei neue Berufssparten A) der Handel [HGB] B) die Staats-Verwaltung [BGB]. Bei dieser Evolution bekommt das Geldwesen einen anderen Stellenwert, aber auch die Gesetzesgebung samt Verordnungen.

    Es ging nicht mehr um das Populationswachstum, sondern um die nachhaltige Versorgung der Population. Somit war es auch notwendig die einst freien Gilden "FREE-MA-SON", einseitig verpflichtend unter Verträge zu bringen.

    Die Geburtstunde des "Ur-Sozialismus". Der im Wesen, jeden Ur-Kapitalisten unter Androhung von Gewalt, unter seine Kandarre halten musste. Denn der Sozialismus ist nur die parasitäre Staatsverwaltung mehr nicht.

    ---Ende Teil 1---

  2. Holger Lindner
    Holger Lindner · Erstellt vor 2 Monaten ·

    Somit kann man mit Beginn des Sozialismus den Begriff "Liberal" getrost streichen. Denn bei einem immer komplexer werdenden Staat, kann es kein "Liberal" geben. Denn das Gemeinwesen, funktioniert nach Knigge nur Aufgrund von Auflagen und Zwang. Daraus folgen 2 Systeme:

    A) der kapitalistische Sozialismus und B) der sozialistische Kapitalismus.

    Nun zum Geld. Da sollte man sich die Frage stellen, wer eigentlich auf Geld angewiesen ist. A) der 100% Autarke Kapitalist auf dem Land oder B) der 100% abhängige Städter im feinen Zwirn ?! Darauf folgt dann gleich die nächste Frage: Wer ist von funktionierenden Handelswegen und Händlern abhängig ?!

    Es wird nicht verwundern, dass der Städter im feinen Zwirn, die ganz arme Sau ist. Schon Goethe meinte ja: "Am Gülde hängt, zum Gülde drängt doch alles... ACH WIR ARMEN" . Als alter Frankfurter Würstchen, hat er es verstanden. Städter sind ganz arme Schweine. Denn nur diese sind genötigt immer Pinke Pinke haben zu müssen.

    Da aber nun auch gleichzeitig das der Händler wusste, der ja in zwei Welten im Namen des Herrn unterwegs war, so als Handelsreisender, hatten pfiffige Händler der Staatsführung angeboten nicht nur den Handel mit Waren zu organiseren (IHK) sondern auch gleich das Mittel zum Zweck zu regeln (Zentralbanken). Damit der sozialistische König nicht ganz ohnmächtig da stand, lies man ihm das Recht der "Münzprägung". Aber Papier und Buchgeld, dafür waren halt die schlaueren Leut für zuständig. Als Gegenwert zu den Scheinchen galt das Eigentumsrecht an Grund&Boden, oder gute Ruf der Familie von und zu. So kam es dann auch zum heutigen Kataster samt Grundbuchamt und Abteilung III im Grundbuch. Wo die Belastung notiert ist, und wer im Fall der Insolvenz ohne Vollstreckungsgericht Eigentümer sei. Gilt bis dato noch. Das Kataster war natürlich Aufgabe des königlichen Landvermesser, samt Urkunden Erstellung.

    Die Gelddrucker (Ex-Händler) gaben nun gegen die königlichen Urkunden, den feinen in Zwirn einen Kredit der in der Urkunde im Grundbuch vermerkt wurde. Je nach Bonitätsstufe mal mehr mal weniger. Natürlich namen die Geldhäuser auch Edelmetalle gerne an. Das steht ja außer Frage.

    Nun organisierten die Händler einen Meeting-Point ! Den sogenannten Marktplatz, wo die Waren feil geboten werden durften ! gegen Lizenz Standgebühr versteht sich. Dort trafen sich nun auch die Produzenten (Kapitalisten) und tauschten sich regelmäßig aus. Anstatt nun Waren zu tauschen, war es einfacher, mit dem Geld, nur die Sachen mit nach Hause zu nehmen, die man meinte notwendig zu haben. Schuhe für die Olle, ne Kiste Korn für den bescheidenen Hof.

    Dei Händler derweilen schlugen sich vor Freude auf die Schenkel... sie verdienten sich am Handel nicht nur dumm und dusslig, nein, durch das ausgefeilte Finanzsystem wussten diese, dass es immer und ständig zu notleidenden Kreditverträgen kommen musste. Sei es auf der Herstellerseite beim Ur-Kapitalsiten oder beim feinen Zwirn Städter. Irgendwer musste so oder so dran glauben. Und damit der ja seine Fresse hielt, ging es dann ab in den Schuldenturm 30 JAHRE zur Buße... LOL ;D

    Dafür war dann der Staat zuständig mit seinem Schuldrecht im BGB verankert. Nebenbei wurde man noch von der Gesellschaft dafür geächtet. ROFL...

    ---Ende Teil II---

  3. Thomas Wahl
    Thomas Wahl · Erstellt vor etwa 2 Monaten ·

    Siehe hierzu: https://de.irefeurope....
    „ Das "New Jersey Graduated Work Incentive Experiment" war eine randomisierte Kontrollstudie, die in den Jahren 1968 bis 1972 durchgeführt wurde. Zufällig ausgewählte Familien in städtischen Gebieten mit einem Einkommen unter 150 Prozent der Armutsgrenze erhielten Geldtransfers, deren Höhe vom von ihnen zusätzlich erzielten Einkommen abhing - wie im Rahmen einer negativen Einkommensteuer vorgesehen. Bei den Teilnehmern konnte nur ein geringer negativer Effekt auf das Arbeitsangebot festgestellt werden, der in der Regel unwesentlich von der Kontrollgruppe abwich, die keine Zahlung erhielt. Eine ergänzende Studie mit Fokus auf ländliche Regionen ergab, dass männliche Arbeitskräfte ihre Arbeitszeit im Vergleich zur Kontrollgruppe im Durchschnitt um 1 Prozent senkten und weibliche Teilnehmer ihre Arbeitszeit um 27 Prozent reduzierten. Allerdings konnte auch hier nicht ausgeschlossen werden, dass die Unterschiede nicht dem Zufall geschuldet sind. Hingegen ging die Beschäftigungsquote der teilnehmenden Frauen signifikant um 28 Prozent zurück.
    Das "Seattle/Denver Income-Maintenance-Experiment" war das bisher größte negative Einkommensteuerexperiment. Die Teilnehmer wurden in dreijährige und fünfjährige Auszahlungsperioden aufgeteilt. Menschen, die die Zahlung für drei Jahre erhielten reduzierten ihre Arbeitsstunden um bis zu 7,3 Prozent, während in der Fünf-Jahres-Gruppe Arbeitszeitreduzierungen von bis zu 13,5 Prozent festgestellt wurden. Die statistisch signifikanten Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Verkürzung der Arbeitszeit umso höher ausfällt, je länger der Zeitraum ist, in dem eine negative Einkommensteuer zur Anwendung kommt.“

    1. Hansi Trab
      Hansi Trab · Erstellt vor etwa 2 Monaten ·

      Danke für den Link. Ich denke aber, dass eine negative Einkommenssteuer nicht dieselben Anreize zur Fortsetzung der Beschäftigung bietet wie ein bedingungsloses Grundeinkommen. Allein der Fakt, dass ein gewisses Einkommen unterschritten werden muss, um diese negative Einkommenssteuer zu genießen, verstärkt den Anreiz, in der Grundsicherung zu verweilen und andere resiliente Strategien zur Existenzsicherung zu verfolgen. Je länger dieser Zustand andauert, desto stärker wirkt dieser Ausweicheffekt. Das zeigt sich ja auch im "Seattle/Denver Income-Maintenance-Experiment".

    2. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · Erstellt vor etwa 2 Monaten ·

      @Hansi Trab Also ob der „Ausweicheffekt“ bei permanenter Grundsicherung ohne alle Bedingungen nicht noch größer ist? Ich glaube ja. Eigentlich können regional und zeitlich begrenzte Versuche m.E. gar keine Aussage treffen, wie sich eine Gesellschaft mit Grundeinkommen entwickeln würde. Es könnten durchaus „Grundsicherungsdynastien“ entstehen, so wie heute Hartz IV Familien-Generationen. Wie verändern sich den die Jugendkulturen etc. bei existenzsichernden Einkommen ohne Arbeit? Und das bei kippender Alterspyramide? Was all diese Experimente auch nicht testen, ist das Verhalten derjenigen, die das Grundeinkommen finanzieren müssen. Das hängt ja wesentlich davon ab, wie hoch das Grundeinkommen und die Belastung dann sein wird.

    3. Hansi Trab
      Hansi Trab · Erstellt vor etwa 2 Monaten · Bearbeitet vor etwa 2 Monaten

      @Thomas Wahl Ich denke, man vergisst bei solchen Einwänden die soziale Sprengkraft, die in der Bedingungslosigkeit des Grundeinkommens liegt. Ich möchte gar nicht bestreiten, dass es Menschen geben wird, die mit der Höhe des Grundeinkommens zufrieden sein werden und darüber hinaus nichts weiter bedürfen. Aber dann ist das doch auch in Ordnung. M.E. werden sie die Minderheit sein. Grundsicherungsdynastien entstehen derzeit doch v.a. dadurch, dass innerhalb eines engen finanziellen Rahmens, wo wirklich jeder Cent zählt, Mehr-Arbeit bestraft wird und die Entscheidung, in der Grundsicherung zu bleiben keine "charakterliche" sondern eine rationale ist. Das ist für mich der Kern des Problems.

    4. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · Erstellt vor etwa 2 Monaten ·

      @Hansi Trab Grundsicherungsdynastien, wie ich sie kenne, leben natürlich nicht allein von der Grundsicherung. Das zu glauben wäre naiv. Und auch ein Grundeinkommen bestraft letztendlich Arbeit. Woraus soll es sonst bezahlt werden? Aus Schulden? Wer handelt übrigens wirklich rational. Wir sind keine homo oeconomics sondern oft träge, bequeme „Gestalten“. Bis jetzt haben sich die Bewegungen von Gesellschaften jedenfalls selten an irgendwelche Wunschbilder von großen Sprüngen gehalten, eher im Gegenteil. Wie groß wären also die „Minderheiten“ - 10, 20 oder 30%? Man könnte vielleicht versuchen, Grundeinkommen in kleinen Schritten langsam wachsen zu lassen, im Sinne von Poppers Sozialtechnologien.

  4. Holger Lindner
    Holger Lindner · Erstellt vor etwa 2 Monaten ·

    -->Ich denke, man vergisst bei solchen Einwänden die soziale Sprengkraft, die in der Bedingungslosigkeit des Grundeinkommens liegt. Ich möchte gar nicht bestreiten, dass es Menschen geben wird, die mit der Höhe des Grundeinkommens zufrieden sein werden und darüber hinaus nichts weiter bedürfen. Aber dann ist das doch auch in Ordnung. M.E. werden sie die Minderheit sein. Grundsicherungsdynastien entstehen derzeit doch v.a. dadurch, dass innerhalb eines engen finanziellen Rahmens, wo wirklich jeder Cent zählt, Mehr-Arbeit bestraft wird und die Entscheidung, in der Grundsicherung zu bleiben keine "charakterliche" sondern eine rationale ist. Das ist für mich der Kern des Problems. "
    [Hansi Trab]

    Ein Stamm (ich benutze extra das Wort für "Gesellschaft"), der darauf basiert, in der Erkenntnis zu leben, dass sein Dasein in der Notwendigkeit besteht Dinge zu tun, um sich Reproduzieren zu können, kann mit einem GE (vergiss das B) wunderbar umgehen. Im Grunde genommen ist Geld in so einer Form des sozialen Zusammenhalts nicht notwendig. [Ich]

    Das setzt aber voraus, dass die Stammesbrüder ein wenig mehr Gehirnschmalz haben, als die real existierende Population der herangezüchteten Sapiens.

    Dazu sollte man aber zunächst erstmal die "Gruppendynamik" studieren, was überhaupt in den einzelnen Zellen vor sich geht. Und das auch noch unter welchen Bedingungen, ein Stamm zu ÜBERLEBEN hat... Das betrifft mittlerweile ja auch die Metropolen der Gangsta-Paradies...

    Es gibt sogar diese Experimente bei zB "SAT1" wo halbwilde hoch intellektuelle Post-Moderne Kadaver sich freiwillig in solche eingezäunten Bereiche begeben haben, um zu zeigen, wie toll sie doch die Kummune Alph-Alpha aufbauen können. Nichts ist dabei heraus gekommen. Weil die Kultur-Schaffenden linksgrün gedrehten Geistekulturen gar nicht mehr in der Lage sind, selbstständig ÜBERLEBEN zu können.

    Also !!! der Großteil der Sapiens ist nicht mehr in der LAGE dazu, sich selbst auch nur ernähren zu können ! Ohne die industrielle Fertigung von Schuhen, würden die allermeisten Barfuß gehen müssen !

    Zeitlich gesehen, sind wir am Ende eines Zyklus der es ermöglichte die geborenen MASSEN-HONKS zu versorgen. Da helfen noch nicht mal die gesamten Hungersnöte die ich die letzten 50 Jahre erlebt habe, und auch nicht der Peak-Oil aus den 70ern... Wir haben eine Massenreproduktion der Sapiens. Und das ausgerechnet DORT ! wo eben der "Wohlstand" nicht so gegeben ist.

    Allein aus "humanitären" Gründen heraus oder ich vertiefe es noch weiter (so... jetzt werde ich mal Moralist und Gutmensch) allein die Menschenrechte verlangen nach einem BEDINGUNGLOSEN Grund Einkommen !!! HALLELUJA !!!

    Jeder der dagegen argumentiert, ist ein Rassist ein NAZI ein Antisemit und somit hole ich das ganze Werk der doofen Beschuldigungen aus der Schublade heraus !!!

    Ja... so ist das! Man muss nur Flüchtling sein, auf den Hafen-Gottes stoßen und schon erhällt man im NAMEN der allwärtigen Mildtätigkeit ein BGE...

    NUR die doofe Hofschranze, die das Pech hatte, in diesem Land geboren zu sein, hier malocht zu haben, die kann zu den Tafeln rennen, und von Dosenpfand überleben.

    Dann kommen so hoch intelligente Fragen hervor: Wer finanziert das denn ?!

    1. Hansi Trab
      Hansi Trab · Erstellt vor etwa 2 Monaten · Bearbeitet vor etwa 2 Monaten

      Ich verstehe das jetzt so, dass Du damit sagen willst, dass ein BGE hier einen Migrationsschub auslösen würde, richtig?

      Dazu würde ich aber entgegnen, dass die Ungleichheit als Pullfaktor doch jetzt schon extrem hoch ist, während lokale Pushfaktoren noch immer die Migrationsentscheidung dominieren. Ob sich da also wirklich eine entscheidende Veränderung ergäbe?

    2. Holger Lindner
      Holger Lindner · Erstellt vor etwa 2 Monaten ·

      @Hansi Trab Nein, das will ich nicht so stehen lassen, dass ein BGE diesen Migrationsschub auslöst.

      Sondern bei diesen Teilaspekt geht es nur um die Finanzierung des BGE und mehr nicht !

      Denn die Gegner argumentieren ja immer mit der Finanzierbarkeit. Dann sollen diese mir mal die Bedingungslose Finanzierung der Massen Migration erklären.

      Mehr nicht.

    3. Hansi Trab
      Hansi Trab · Erstellt vor etwa 2 Monaten ·

      @Holger Lindner ah, verstanden. Danke für die Klärung.

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