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Zeit und Geschichte

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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piqer: Dirk Liesemer
Freitag, 03.06.2016

3./4. Juni 1989: Das Massaker auf dem Tian'anmen und die Gehirnwäsche danach

Vor zwei Jahren veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung in Kooperation mit dem ARD-Weltspiegel einen zeitlosen multimedialen Beitrag über das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Erzählt wird von der Euphorie einer Generation junger Chinesen. An diesem Tag vor mittlerweile 26 Jahren strömten eine Million Menschen mitten in Peking zu einem Protestzug zusammen. Euphorisch glaubten sie an die Macht der Masse und demonstrierten gegen Korruption, Ungleichheit und den Sicherheitsstaat. Stunden später, in der Nacht zum 4. Juni, schlugen Polizei und Militär brutal zu und erschossen rund 2700 Menschen. Während sich die Welt bis heute an das Massaker erinnert, gelang es der chinesischen Diktatur, die Erinnerung an das Aufbegehren und die Toten aus dem nationalen Gedächtnis zu löschen. Doch die Kommunistische Partei muss seither ein unausgesprochenes Versprechen erfüllen.

3./4. Juni 1989: Das Massaker auf dem Tian'anmen und die Gehirnwäsche danach
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