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Wissenschaft und Forschung

Robert Gast
Physiker, Wissenschaftsjournalist
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piqer: Robert Gast
Mittwoch, 23.01.2019

Was Alexander Gerst auf der ISS erlebt hat

Über Alexander Gersts Aufenthalt auf der ISS ist viel geschrieben worden. Aber wie war es da oben nun wirklich? Der SPIEGEL hat Gerst zu einem längeren Interview getroffen und ihm manches spannende Detail entlockt. So spricht der deutsche Astronaut unter anderem über den spektakulären Sojus-Fehlstart im Oktober, der zwei weitere Astronauten zur ISS bringen sollte, oder darüber, wie es war, als ein Leck in einer angedockten Raumkapsel auftauchte.

Gerst: Das ging eher undramatisch los. Erst nach und nach realisierten wir, dass es tatsächlich heikel werden könnte und wir keine Fehler machen durften. Über einen Tag hinweg hatten die Messgeräte einen sich schleichend verstärkenden Druckverlust angezeigt. Lag es an einem defekten Ventil? War irgendwo ein Mikrometeoroid eingeschlagen?

Man erfährt auch viel über den eher grauen Alltag an Bord der Raumstation, über das morgendliche Herausschälen aus dem Schlafsack, den Putzdienst am Samstag – und natürlich das 2,5-Stunden-Sportprogramm, das jeder Astronaut täglich absolvieren muss. Insgesamt bringt einem das Gespräch Gerst und die ISS so nahe wie wenig andere Berichte der jüngeren Vergangenheit. Allen, die sich für Raumfahrt interessieren, sei das Interview daher wärmstens empfohlen. 

Was Alexander Gerst auf der ISS erlebt hat
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Kommentare 1
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · Erstellt vor 4 Monaten ·

    Hab das Interview am Wochenende im Spiegel gelesen und war auch beeindruckt. Ein weiteres interessantes Detail: Gerst hat in der Zeit auf der Raumstation durch relativ bescheidene 2,5 Stunden täglich Muskelmasse aufbauen können trotz Schwerelosigkeit und sich jetzt auf dem Boden unfitter fühlt. Auch seine Rolle als "Feel Good Manager" hat er rührend beschrieben:)