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Wissenschaft und Forschung

Nicola Kuhrt
Medizinjournalistin
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piqer: Nicola Kuhrt
Donnerstag, 21.06.2018

Warum wir Geheimnisse haben

Ganz ehrlich: Jeder trägt doch das ein oder andere Geheimnis mit sich herum. Die meisten Heimlichkeiten sind recht harmlos, etwa der nächtliche Griff zur Tafel Schokolade im Kühlschrank, das nichtgelöste Ticket für den Bus. Andere Geheimnisse sind deutlich verhängnisvoller (Schulden, Ehebruch, gefälschter Lebenslauf). Michael Slepian, Psychologe an der Columbia University in New York, ist kein Geheimnis fremd. Rund 15.000 hat er bereits analysiert. Er will wissen: Wann verschweigen Menschen ihre Taten und Gedanken – und wann belastet sie die Heimlichkeit?

Durchschnittlich 13 Geheimnisse schleppt jeder Mensch mit sich herum, berichtet Slepian. Vieles wird gebeichtet, doch fünf dieser Heimlichkeiten werden nie einem anderen Menschen verraten.

Unterteilt hat Psychologe Slepian die Geheimnisse in 38 Kategorien:

Lügen, sexuelle Untreue, emotionale Untreue (also Flirten), sexuelle Orientierung, Drogenkonsum, geheime Hobbys, Diebstahl, Trauma, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, Glaube an eine Ideologie, ungewöhnliche Verhaltensweisen, schlechte Leistungen im Beruf, eine Schwangerschaft, eine Familienbegebenheit, Finanzen, Vertrauensbruch und so weiter. Das ist die bisher ausführlichste Einteilung der Geheimniswelt.

Obwohl Geheimnisse erstaunlich häufig und allgegenwärtig sind, handelt es sich bei ihnen doch um ein vernachlässigtes Forschungsobjekt, findet Klaus Wilhelm. Sein Hintergrundartikel gewährt einen seltenen Einblick in die Geheimnis-Erforschung, deren Inhalte natürlicherweise stets im Verborgenen liegen. Wann kommt es zu Schuldgefühlen? Wer neigt zur Selbstbestrafung? Und: Können Heimlichkeiten auch positive Seiten haben?

Warum wir Geheimnisse haben
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