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Torsten Schubert
Torsten Schubert
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Donnerstag, 27.06.2019

Unter Wasser: Megacitys in Gefahr

Klimawandel? Kein Klimawandel? Politiker mögen noch darüber streiten, doch eine Veränderung des Klimas ist inzwischen offensichtlich. Heiße Sommer und warme Winter, verringerter Niederschlag, das sind Wetterphänomene, mit denen wir inzwischen leben. Die eigentliche Frage lautet nicht mehr: Verändert sich das Klima, sondern: Welche Auswirkungen bringt der Klimawandel mit sich?

Hinzu kommt eine zweite Bedrohung: Die großen Städte der Welt sinken langsam in den Boden. Gründe sind unter anderem die zunehmende Verdichtung der Metropolen sowie das Abpumpen von Grundwasser. Steigender Meeresspiegel und absinkende Städte: Zwei langfristige Entwicklungen, die zwar nicht direkt zusammenhängen, sich aber sehr ungünstig ergänzen.

Dazu läuft auf Arte eine interessante Dokumentation, die sich mit der Steigung des Meeresspiegels beschäftigt und die Konsequenzen für unsere Städte. Auch wenn sie bereits 2015 entstanden ist, hat der Film nichts von seiner Brisanz verloren. Im Gegenteil.... Bis zum dritten August ist sie über die Arte-Mediathek abrufbar.

Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Mensch diese Städte eines Tages verlassen muss. Bis dahin gilt es, sich effizient vor dem Meer und vor allem vor Sturmfluten zu schützen. Heute entstehen weltweit Initiativen, um große Überschwemmungen besser zu managen und die Schäden zu begrenzen. Abgesehen von den menschlichen und materiellen Verlusten verursachen Überschwemmungen gewaltige Kosten für die Weltwirtschaft und stellen für die betroffenen Staaten ein Fass ohne Boden dar. Denn diese müssen nicht nur die Schäden reparieren, sondern auch die internationalen Handelsverluste auffangen.
Unter Wasser: Megacitys in Gefahr
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