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RiffReporter eG
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piqer: RiffReporter eG
Dienstag, 17.03.2020

"Der Erhalt der letzten frei fließenden Flüsse muss absolute Priorität haben"

Der Verlust an Biodiversität, der durch menschliche Aktivitäten verursacht wird, hat ein dramatisches Ausmaß erreicht. Es ist sogar schon die Rede vom "sechsten Massenaussterben der Erde".Am schlimmsten ist die Situation in den Süßwasser-Ökosystemen, also in den Flüssen, Feuchtgebieten und Seen. Eine Gruppe von Wissenschaftler*innen hat deshalb einen Notfallplan zur Rettung der Gewässer erstellt und im Fachmagazin BioScience veröffentlicht. Dieser "Emergency Recovery Plan" sieht sechs Punkte vor, um das Artensterben in den Gewässern zu stoppen. 

"Der Erhalt der letzten frei fließenden Flüsse muss absolute Priorität haben", sagt der österreichische Gewässerökologe Klement Tockner, Professor an der Freien Universität Berlin, im RiffReporter-Interview.

Der Zustand der biologischen Vielfalt in den Gewässern ist dramatisch. Die biologische Vielfalt geht in unseren Gewässern um das Mehrfache schneller und dramatischer als am Land oder im Meer zurück.

Klement Tockner nennt ein Beispiel, das zeigt, was wir mit der Artenvielfalt in unseren Gewässern verlieren:

Erst vor wenigen Wochen wurde der Schwertstör, eine der großen Störarten, welcher vier Meter lang wird, offiziell als ausgestorben gemeldet. Diese Art hat alle Heißzeiten, alle Kaltzeiten in den letzten 200 Millionen Jahren überlebt, und jetzt hat es wenige Jahrzehnte gedauert, um diese Art für immer zu verlieren. Wenn wir über die biologische Vielfalt reden, dann reden wir über die Information und das Wissen, das sich über die letzten Milliarden Jahre natürlicher Evolution entwickelt hat.

Die Gründe für den dramatischen Artenrückgang in den Gewässern sind vielfältig, sagt Klement Tockner, der Nutzungsdruck sei hoch. Er sieht positive Signale, fordert aber rasches Handeln.

[Der Artikel ist noch bis Donnerstag frei verfügbar, dann kostenpflichtig im Einzelkauf bzw. über Flatrate lesbar.]

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