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Volk und Wirtschaft

Zum Staatsverständnis neoliberaler Wirtschaftstheorie

Jürgen Klute
Theologe, Publizist und Politiker
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Jürgen KluteMontag, 26.07.2021

Der Neoliberalismus gilt vor allem in linken Kreisen als eine Wirtschaftstheorie, die den Staat zugunsten des Marktes möglichst weit zurückdrängen will. Der Politologe Thomas Biebricher hat sich in seinem Buch „Die politische Theorie des Neoliberalismus“ genauer mit dem politischen Kern der neoliberalen Wirtschaftstheorie befasst. Thorsten Fuchshuber hat sich die Mühe gemacht, dieses mit 345 Seiten nicht gerade schmale Buch ausführlich in der links-grünen Luxemburger Zeitung WOXX vorzustellen.

Laut der Rezension von Fuchshuber gelingt es Biebricher, „recht präzise den politischen Gehalt der neoliberalen Theorie herauszuarbeiten und auf die gesellschaftlichen Umstände zurückzuführen, in denen sie entstanden ist“.

Fuchshuber zeichnet in seiner Rezension die Hauptargumentationslinien von Biebricher nach und macht dabei deutlich, dass die Behauptung, der Neoliberalismus setze vor allem auf einen Rückzug des Staates, schlicht unterkomplex ist. Die Rezension von Fuchshuber scheint mir eine gute Einführung in den Band von Biebricher zu sein – den ich noch nicht gelesen habe – und macht neugierig auf eine Lektüre des gesamten Buches – gerade auch angesichts der Debatten um das mögliche Ende der neoliberal geprägten Wirtschaftspolitik.

Zum Staatsverständnis neoliberaler Wirtschaftstheorie

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Kommentare 1
  1. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor 4 Monaten

    interessant. Einerseits eine Art Ehrenrettung der sozusagen Gründer des Neoliberalismus und andererseits Nachweis wie sehr NL in der Nähe zu autoritären Staaten steht.

    Abgesehen davon: ist es eigentlich egal wie Soziologen Ökonomen Wissenschaftler den Begriff definieren - Neoliberalismus bedeutet ugs. auf jeden Fall die Forderung nach weniger Staat und mehr Markt, in der Agenda vieler Manager und Konzerne. (ob dann dieser Begriff nun wirklich nur von 'Linken' als Kampfbegriff genutzt wird, möchte ich da doch bezweifeln.)

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