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Volk und Wirtschaft

Wie wohlhabend (oder nicht) bist Du?

Alexandra Endres
Journalistin
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Alexandra EndresMontag, 15.02.2021

Wie geht es den Menschen in diesem Land? Wie viele besitzen viel, wie viele wenig? Wie sind die Einkommen verteilt? Ab wann ist man arm, ab wann gilt man als wohlhabend? Warum ist der Aufstieg so schwer? Ein neuer Schwerpunkt auf ZEIT ONLINE lotet das unter dem Titel "Die Lagen der Nation" aus.

Unter allen Artikeln des Pakets finde ich das hier gepiqde Datenstück samt interaktivem Rechner besonders schön umgesetzt. Der Rechner erlaubt es den Leser*innen, sich selbst innerhalb dieser Gesellschaft zu verorten. Und gibt so ganz spielerisch und nebenbei Aufschluss darüber, wer hierzulande als Mittelschicht gilt, wer als arm, wer als wohlhabend. Also: Wie die Lage im Land so ist.

Das Ganze basiert auf aktuellen Berechnungen von Forschern der Uni Bremen.

Neben dem Rechner zeigen Infografiken, wie es den Menschen einer Schicht im Vergleich zu anderen geht: Sind sie eher zufrieden mit ihrem Leben? Politisch interessiert? Haben sie Wohneigentum?

Man sieht auch, wie sich die Verhältnisse seit Mitte der 1980er-Jahre verändert haben, und wie Geschlecht, Wohnort, Familienverhältnisse oder Herkunft sich auswirken. Und man sieht, dass nur wenigen der Aufstieg gelingt.

Drei Schlüsselstellen:

Die Ergebnisse der Forschungsgruppe zeigen nicht nur, wie stark die ökonomische Position das Leben prägt. Sie haben auch das Potenzial, eine neue Diskussion über wachsende Klassenunterschiede loszutreten. Denn ein zentraler Befund der Studie lautet: Die Lebensverhältnisse in Deutschland haben sich seit den Achtzigerjahren kontinuierlich auseinanderentwickelt.

(...)

Große Unterschiede zwischen Arm und Reich wären weniger problematisch, wenn die Bürgerinnen und Bürger leicht zwischen den sozialen Schichten auf- und absteigen könnten. Eine Gesellschaft kann Wohlstand besser rechtfertigen, wenn er prinzipiell jedem offensteht.

Doch in Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten das Gegenteil geschehen, legen die Ergebnisse der Bremer Forschungsgruppe nahe. Menschen steigen noch seltener aus den unteren Schichten auf als früher.

(...)

Der Soziologe Groh-Samberg selbst hält seine Daten für "stellenweise alarmierend". Die Verschiebungen in der deutschen Sozialstruktur der vergangenen Jahrzehnte seien "tektonisch".

Die Kolleg*innne von ZEIT ONLINE erzählen dann die Geschichten zu Groh-Sambergs Zahlen:

Von einem, dem der Aufstieg gelang, und der seiner Familie dennoch eng verbunden bleibt (nur im Abo). Einem anderen, der aus der Oberschicht kommt und praktisch nicht fallen kann (Abo). Einem Arbeitersohn, dem durch einen Mentor nach der Uni der Berufseinstieg gelang. Und einer Schriftstellerin, die sehr böse über das grün-liberale Milieu Berlins schreibt, und die sagt: "Klasse durchdringt alles".

Und es gibt noch weitere Texte im Paket. Es lohnt sich, mal reinzuschauen.  

Wie wohlhabend (oder nicht) bist Du?

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