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Volk und Wirtschaft

Christian Odendahl
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piqer: Christian Odendahl

Wie Staaten Innovationen treiben

Welchen Anteil am Erfolg des iPhones hat staatliche Innovationspolitik? Mariana Mazzucato, Professorin in Sussex und Beraterin des neuen, linken Labourchefs Jeremy Corbyn, schreibt: einen großen, und argumentiert, dass die Rolle des Staates in der Innovationspolitik neu gedacht werden muss -- weg von einem Denken, dass der Staat nur Marktversagen zu korrigieren habe, hin zu einem Verständnis, dass der Staat aktiv erst Märkte schaffe, in denen weitere private Innovationen gedeihen. Staatliche Innovationspolitik solle darauf ausgerichtet sein, Innovationen zu maximieren, und nicht nach einer engen Kosten-Nutzen-Analyse evaluiert werden. Ein etwas längerer, aber sehr lesenswerter Artikel in Foreign Affairs.

Wie Staaten Innovationen treiben

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Kommentare 3
  1. Georg Wallwitz
    Georg Wallwitz · vor etwa einem Jahr

    Friedrich List hatte dazu schon im 19. Jahrhundert das Argument des "Erziehungszolls" entwickelt, der junge Industrien vor einer Konkurrenz schützen sollte, die sie im Keim ersticken würde. Die Ostasiaten haben sich in den letzten 30 Jahren sehr genau daran gehalten. Sie haben erst ihre heimischen Märkte "gemacht" bevor sie sie internationaler Konkurrenz ausgesetzt haben. Das war sehr erfolgreich.
    Aber ehrlicherweise kenne ich keinen Ökonomen von Rang, der heute noch ein marktradikales Programm vertritt. Der Super-Neoliberale ist eher ein Popanz, der immer wieder von Leuten aufgebaut wird, die ihn gerade brauchen.

    1. Christian Odendahl
      Christian Odendahl · vor etwa einem Jahr

      Stimme zu, dass unter forschenden Ökonomen international weniger Super-Neoliberale sind. Aber präsent in der Debatte sind die wenigen, die es gibt, schon noch.

  2. Marcus von Jordan
    Marcus von Jordan · vor etwa einem Jahr

    sehr spannend...bezeichnend leider, dass sie Professorin ist und nicht Politikerin. Irgendwie ist es am Ende immer die selbe Erkenntnis - wenn man Macht und Verantwortung trennt voneinander, geht die Sache den Bach runter.

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