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Volk und Wirtschaft

Georg Wallwitz
Autor und Verwalter, selbständig
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piqer: Georg Wallwitz
Montag, 18.04.2016

Über Räuberbarone im Monopolkapitalismus

Paul Krugman, Nobelpreisträger und Kolumnist bei der New York Times, weist darauf hin, dass es einen Zusammenhang geben mag zwischen der allgemeinen Schwäche des Wirtschaftswachstums und der nachlassenden Wettbewerbsintensität in den USA.

Es gibt demnach zu viele Firmen, die es sich in Monopolen bzw. Oligopolen gemütlich eingerichtet haben und aus dieser Situation ihre Kunden (die meist keine alternativen Anbieter haben) melken können, ohne viel investieren zu müssen. Der Wettbewerb, das Lebenselixier der Marktwirtschaft, wird von den dominanten Firmen (man denke an Microsoft, Nestle, Amazon, Google) immer stärker unterlaufen.

In Europa glauben wir ja gern, dass wir in einem Zeitalter des Turbokapitalismus leben (was auch immer damit gemeint sein mag, es klingt gut). Tatsächlich könnte das Gegenteil der Fall sein, die großen staatsnahen Unternehmen schaffen die Marktwirtschaft scheibchenweise ab. (Für die ideengeschichtlich Interessierten: Joseph Schumpeter hat diesen Niedergang bereits 1942 vorhergesagt.)

Über Räuberbarone im Monopolkapitalismus
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