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Volk und Wirtschaft

Rico Grimm
Der piqer hat bisher keine Tätigkeit eingetragen.

Rico Grimm schreibt über wirtschaftliche und politische Zusammenhänge für Medien wie Krautreporter, Capital, Business Punk und Zeit Online. Wenn er dafür den Schreibtisch verlässt, nimmt er immer die Kamera mit. Seine Lieblingsfrage ist: Warum?

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piqer: Rico Grimm
Dienstag, 28.06.2016

Uber-Fahrer in Detroit verdienen kaum mehr als den Mindestlohn

Buzzfeed hat interne Unterlagen von Uber in die Hände bekommen, die zeigen, wie schlecht die Transportfirma ihre Fahrer bezahlt. Nach Steuern und Uber-bedingten Ausgaben bleiben einem „Vertragspartner" der Firma in Detroit kaum 9 Dollar, also nur 50 Cent mehr als der örtliche Mindestlohn. In Houston 10,75 Dollar und in Denver 13 Dollar. So konkrete Zahlen gab es bisher noch nie. 

Uber-Fahrer haben zwei grundsätzliche Probleme: Erstens, fällt es ihnen wegen ihrer fragmentierten Arbeit schwer, sich zu vernetzen und Gewerkschaften zu gründen (auch wenn es einigen gelingt). Zweitens, will Uber mittelfristig selbst fahrende Autos einsetzen — sollte es den Fahrer gelingen, bessere Löhne auszuhandeln, erhöhen sie so nur den Anreiz für Uber, die Roboter-Autos noch schneller auf die Straße zu bringen. 

Uber-Fahrer in Detroit verdienen kaum mehr als den Mindestlohn
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Kommentare 1
  1. Felix Erpunkt
    Felix Erpunkt · vor mehr als einem Jahr

    Die erforderliche Ausbildung für einen Uber-Fahrer beschränkt sich mehr oder weniger auf gute Manieren sowie einen Führerschein (der in den USA nun wirklich nicht schwer erhältlich ist). Demnach sollte es doch ganz logisch und keineswegs erstaunlich oder gar aufregenswert sein, dass die Löhne entsprechend niedrig sind. Hinzu kommt, dass natürlich gerade in ärmeren Regionen der USA (wie Detroit) das Angebot an Personen, die über die erforderlichen Qualifikationen verfügen, um bei Uber zu arbeiten, extrem hoch ist und dem eine vergleichbar geringe Nachfrage gegenübersteht (da relativ weniger wohlhabende).