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Volk und Wirtschaft

Sozialwohnungen weltweit - Norm statt Stigma

Philipp Haaser
Journalist
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Philipp HaaserMittwoch, 28.04.2021

Mir ist immer noch unverständlich, warum das Thema Wohnen in der deutschen Politik einer derart untergeordnete Rolle spielt. In den Großstädten kennt jede:r Paare, die getrennt sind, aber nicht auseinanderziehen, Eltern, die im Wohnzimmer schlafen, damit die Kinder eigene Zimmer haben, WG-Mitbewohner:innen, die längst reif für einen Auszug wären, die aber alle nichts an ihrer Lage ändern können, weil bezahlbare Wohnungen kaum zu finden sind. In Köln hätte knapp die Hälfte der Haushalte Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein. Der ist Voraussetzung für eine Sozialwohnung, deren Mieten für 15 oder 20 Jahre gedeckelt sind. Diese Wohnungen machen aber gerade mal noch 7 (in Worten: sieben) Prozent der Wohnungen aus. Was neu entsteht, reicht seit Jahren nicht im Ansatz aus, um für Entspannung zu sorgen. Warum ändert sich das nicht? Warum gibt es keinen stärkeren politischen Willen im Bund, in den Ländern, in den Kommunen? In anderen Ländern sind öffentliche Eingriffe in den Immobilienmarkt gang und gäbe. Das zeigt auch dieser Podcast des ARD Weltspiegels und ein Film über Singapur, wo die Mittelschicht gut mit sozialem und damit bezahlbarem Wohnraum versorgt ist. Auch ein Forscher kommt zu Wort, der sich die kommunale Wohnungspolitik in Deutschland angeschaut hat.

Sozialwohnungen weltweit - Norm statt Stigma

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Kommentare 8
  1. josephine crailsheim
    josephine crailsheim · vor 7 Tagen

    Auffällig ist aber, dass egal wo... Wenn es geht versucht jeder auch bei Sozialwohnungen das doppelete beim verkauf zu bekommen! Ist Sozialwohnung daher das richtige Model? Diese Wohngemeinschaft in der Schweiz finde ich besser!!

  2. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor 8 Tagen

    Wohnraum ist eben keine Ware. hier gibt es kann es keinen freien Markt geben weil die Parteien nicht auf Augenhöhe sind.

  3. Maximilian Rosch
    Maximilian Rosch · vor 8 Tagen · bearbeitet vor 7 Tagen

    Danke für den Hörtipp. Hast du ergänzend dazu die von Antje Schrupp empfohlene Recherche über den Wohnungsmarkt in Europas Metropolen schon gesehen? Es wird zwar nicht auf explizit Sozialwohnungen eingegangen, dafür aber die andere Seite aufgezeigt: Wie ohne Regulation internationale Investments die Wohnungsmärkte in Krisen stürzen. https://www.piqd.de/vo...

    1. Silke Jäger
      Silke Jäger · vor 8 Tagen

      Lieber Max, vielleicht magst du den Namen in deiner Antwort noch korrigieren: Den piq hat die geschätzte Kollegin Antje Schrupp geschrieben.

    2. Maximilian Rosch
      Maximilian Rosch · vor 7 Tagen

      @Silke Jäger Danke, selbstverständlich und sorry für die Unaufmerksamkeit.

    3. Philipp Haaser
      Philipp Haaser · vor 7 Tagen

      Hey Max, danke für den guten Hinweis. Das ist eine fantastische Recherche, die genau zeigt, warum Immobilienmärkte stärker reguliert werden müssen. Sozialwohnungen sind ein Teil der Lösung.

  4. Moritz Orendt
    Moritz Orendt · vor 11 Tagen

    Krass, in Singapur wohnen 80% in Sozialwohnungen

    1. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 8 Tagen

      Schön wäre ja, wenn es 100% wären. 100% sozial hieße in meinen Augen, dass sich alle eine Wohnung leisten könnten ...

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