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Volk und Wirtschaft

Christian Odendahl
Wirtschaftspiqster
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piqer: Christian Odendahl
Samstag, 27.02.2016

Sollte man Banker Boni wirklich begrenzen?

Die EU Kommission beschäftigt sich wieder mit den Boni für Banker, wie im vorletzten piq von Eric zu lesen. Es geht darum, ob und wie kleinere Banken und so genannte Brokerage Firmen (die ausführenden Firmen für Wertpapiertransaktionen) ausgenommen werden könnten. Zeit einen sehr guten Text von Dan Davies zum Thema zu verlinken (schon etwas älter), der die Regulierung von Banker Boni ablehnt:  

Regulating variable pay is a world beater of a terrible idea, because it basically rules out all business models from the industry other than those which cause the biggest conflict-of-interest problems. ... Basically, bonus regulation is the answer to a question that nobody asked. ... It is purely and simply a piece of populist banker-bashing.

Im Prinzip geht es ihm darum zu zeigen, dass die Regulierung von Boni die falschen trifft, und zur Stabilität des Finanzsystems kaum bis gar nichts beiträgt. Er sagt aber auch, dass die Banken sich diese schädliche Regulierung durch eigenes Verhalten selbst zuzuschreiben haben.

My 2 cents: ich glaube nicht, dass Boni-Regulierung (oder die Finanztransaktionssteuer (FTT)) wirksame Mechanismen sind, um das Finanzsystem zu stabilisieren, oder es fairer zu machen -- doch beide sind politisch sehr gut zu verkaufen. Eine bessere Regulierung, und dazu eine Bankenabgabe und evtl. eine Financial Activities Tax (FAT), wären in meinen Augen sinnvoller.

Sollte man Banker Boni wirklich begrenzen?
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