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Volk und Wirtschaft

Pandemie und Krieg als Antrieb zur Reform der Globalisierung?

Jürgen Klute
Theologe, Publizist und Politiker
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Jürgen KluteDonnerstag, 16.06.2022

Die Pandemie und der Krieg Russlands gegen die Ukraine haben die Schwachstellen der ökonomischen Globalisierung offengelegt: Je effizienter und kostengünstiger die global vernetzten Produktionsketten wurden, umso störanfälliger sind sie geworden. Diane Coyle, Professorin für öffentliche Politik an der Universität Cambridge, zeigt in ihrem Artikel für den Wiener Standard auf, welche Strategien derzeit entwickelt werden, um globale Produktionsketten widerstandsfähiger zu machen. Sie hält das grundsätzlich für möglich. Allerdings geht sie davon aus, dass die entsprechenden Strategien nur längerfristig umsetzbar sind. Denn die Globalisierung der letzten Jahrzehnte hat versteckte Kosten mit sich gebracht, die jetzt angesichts der globalen Krisen sichtbar werden:

Im Laufe der Zeit hat dieses Muster jedoch zu weiteren versteckten Kosten geführt: dem Verlust von sogenanntem impliziten Wissen oder Know-how in der Fertigung. Damit ist die Art von Optimierung gemeint, die nie aufgeschrieben wird, aber an jeder Produktionslinie stattfindet. Solche Erkenntnisse können Forscherinnen und Ingenieuren wichtiges Feedback liefern, das jedoch verlorengeht, wenn die Produktion Tausende von Kilometer entfernt stattfindet.

Neben dieser Wissenserosion, so zeigt Coyle weiter auf, sei es auch zu schädlichen Wettbewerbseinbußen durch die bisherige Form der Globalisierung gekommen.

Insofern sieht Coyle in der aktuellen Krise der Globalisierung vor allem eine Chance, das bisherige Modell zu überdenken und nötige Reformen anzustoßen – auch wenn die nicht von heute auf morgen umsetzbar sind.

Pandemie und Krieg als Antrieb zur Reform der Globalisierung?

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