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Volk und Wirtschaft

Frederik Fischer
Sub-, Pop- und Netzkulturkorrespondent
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piqer: Frederik Fischer
Samstag, 25.04.2020

Modern Monetary Theory: Die Antwort auf (fast) alle Sorgen?

Wisst ihr noch, als unser Staatshaushalt eine Schwarze Null aufwies? Haha, das waren noch spaßige Zeiten vor 5 Monaten. Inzwischen werfen Politiker mit Geld um sich, als hätten wir 50cent als Bundeskanzler. Klar, geht nicht anders. Jüngere Semester fragen sich aber vielleicht: Wie sollen wir diese Schulden jemals abbezahlen? Keine Sorge: Rettung naht und sie heißt Modern Monetary Theory (MMT).  

Die These in Kurzform: Staaten, die ihre eigene Währung haben, können nicht pleite gehen, denn sie haben die Möglichkeit, über ihre Zentralbanken unendlich viel neues Geld zu drucken. Das funktioniert einfach ausgedrückt so: Der Staat gibt nach Belieben Anleihen aus (d. h. er leiht sich Geld), die Zentralbank garantiert, diese Anleihen in unbeschränkter Zahl zu kaufen, indem sie Geld aus dem Nichts schafft.

Und jetzt wird es eigentlich erst richtig interessant. Denn das ganze Geld im System muss irgendwann auch wieder reduziert werden, wenn wir keine weitere Hyperinflation erleben wollen. Wie kommt nun das Geld wieder aus dem System? Durch Steuern. Das heißt, Steuern verwandeln sich gemäß MMT von einem Mittel der Staatsfinanzierung zu einem Mittel der Inflationsbekämpfung. Was in der Theorie wenig sexy klingt, hat in der Praxis radikale Auswirkungen, denn es ermächtigt den Staat, viel agiler auf Finanzierungsbedarfe einerseits (Infrastruktur, Corona-Soforthilfen etc.) und Verteilungsungerechtigkeiten (Erbschaften, Immobilien, Kapitalerträge etc.) andererseits einzugehen. Während heutzutage jedes Drehen an der Steuerschraube zu einer Grundsatzentscheidung wird, könnte man nach MMT einfach Experimente wie das Bedingungslose Grundeinkommen wagen. Was soll schon passieren? Läuft es schlecht, ist das Geld weg und neues wird geschaffen. Nimmt dagegen die im Umlauf befindliche Geldmenge zu, besteuert man ganz agil, die Bereiche, die über Gebühr Überschüsse akkumulieren. Das ist natürlich alles stark vereinfacht und ignoriert die vielen Fallstricke, die sich durch so einen fundamentalen Paradigmenwechsel ergeben würden. 

Dennoch lohnt es, sich mit der MMT stärker auseinanderzusetzen. Amerika bekennt sich seit Ausbruch der Krise mehr oder weniger offen zu dieser Praxis. In Japan wird MMT schon lange nicht nur gelehrt, sondern gelebt. Und in der Eurozone? Auch hier hätte die Europäische Zentralbank die Möglichkeit, den Ländern der Eurozone nahezu unbegrenzt Geld zu geben. Die diversen Anleihekaufprogramme seit Beginn der letzten Finanzkrise waren gewissermaßen eine Vorstufe von MMT. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich das Verhältnis zwischen MMT und der Politik der Schwarzen Null noch verschiebt im Laufe der Krise. 

Juri Wallwitz hat übrigens schon im März vergangenen Jahre zu MMT gepiqt und spricht im piqd College am Montag mit Moritz Orendt über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise

Modern Monetary Theory: Die Antwort auf (fast) alle Sorgen?
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Kommentare 26
  1. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor einem Monat

    hm. fühle mich nicht kompetent genug um meinen vor-Kommentatoren zu widersprechen oder zuzustimmen :-), finde aber diese Diskussion zeugt davon und zeigt wie will-kürlich geld und Geld als System ist.
    und eben kein Naturgesetz.
    Neu denken. In frage stellen. ja? ja. Warum nicht sogar eine Gesellschaft ohne Geld? (klar zu radikal und zu naiv. Aber davon abgeleitet zb die Idee echte Gleichheit herzustellen u.a. mit einer derartigen Erbschaftssteuer sodass jeder mit der gleichen finanziellen basis beginnt? naiv. idealistisch. Aber ...)
    :')
    moderne moneten-Theorie okay!

    1. Andreas P.
      Andreas P. · vor einem Monat

      Eine Gesellschaft ohne Geld ist eine Gesellschaft mit Tauschhandel. So war das früher. Geld funktioniert viel besser als das Tauschen von Waren. Dies schon, weil nicht jeder Tauschpartner all das mit sich rum trägt, was der andere Tauschpartner gerade braucht.

      Das Erbrecht ist verfassungsrechtlich gewährleistet.

      Egalitäre Gesellschaftsmodelle gab es zu Hauf. Fast nichts hat mehr Leid verursacht und mehr Menschen umgebracht als solche Versuche.

      Geldschöpfung im Überfluss gab es auch zu Hauf. Das Ergebnis war immer Hyperinflation und ein Zusammenbruch der Produktion. Ein Land alleine in so einem Experiment würde in den Wechselkursen zu anderen Währungen abstürzen. Um es mal plastisch zu machen: Würden wir in Europa so etwas machen, könnte Herr Trump mit ganz wenigen Dollars jede Deutsche Virusforschungsfirma aufkaufen.

      Ich habe Hohen Respekt vor Dir, weil Du zugibst, das Du für diesen Bereich nicht kompetent genug bist.

    2. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor einem Monat

      @Andreas P. Das ist in dieser Absolutheit einfach nicht richtig, siehe eben USA und Japan. Zu glauben, "this time is different" ist ebenso fatal wie der Umkehrschluss "nothing ever changes". Ich wünsche mir etwas mehr Neugier für neue Ansätze und Ambiguitätstoleranz.

    3. Andreas P.
      Andreas P. · vor einem Monat

      @Frederik Fischer Da fällt mir wieder ein Zitat ein: wer Visionen hat soll zum Arzt gehen.
      Neugier ist gut, Experimente mit ganzen Volkswirtschaften sind sehr schlecht. Wir bewegen uns hier nicht in einer exakten Wissenschaft. Kapitalismus und Handel hat in den letzten 100 Jahren die größte Blute der Menschheitsgeschichte erzeugt. Hier lohnt sich immer ein Blick lange Zeitreihe in ourworldindata. Es gibt keinen einzigen Parameter, der nicht positiv mit Wachstum korreliert.

      Wer Lust hat experimentelle Erfahrungen zu machen, der möge nach Nordkorea oder Venezuela ziehen, um die Staatsgelenkte Gleichheit und Behütung in vollen Zügen zu genießen.

    4. Moritz Orendt
      Moritz Orendt · vor einem Monat

      @Andreas P. Naja, dank Corona finden wir Schulden im Überfluss jetzt nicht nur in Nordkorea oder Venezuela sondern in der gesamten westlichen Welt.

      Wir machen jetzt dieses große Experiment, egal ob es uns gefällt oder nicht.

    5. Andreas P.
      Andreas P. · vor einem Monat

      @Moritz Orendt Wir können uns durchaus entscheiden: Entweder wir reagieren freiheitlich marktwirtschaftlich oder experimentell kollektivistisch. Ersteres führt zu Wohlstand, letzteres zu Leid.

    6. Moritz Orendt
      Moritz Orendt · vor einem Monat

      @Andreas P. Mit dem angeblichen Gegensatz "freiheitlich marktwirtschaftlich oder experimentell kollektivistisch" kann ich persönlich wenig anfangen.

      Was ich meinte: Die Schulden sind jetzt da. Und deswegen sind wir schon aktiv dabei, die MMT zu proben.

    7. Andreas P.
      Andreas P. · vor einem Monat

      @Moritz Orendt Nicht wenn unsere Verfassungsrichter ihre Eier wiederfinden.

    8. Joe Morina
      Joe Morina · vor 30 Tagen

      Geld abschaffen und Freie Liebe hatte Genosse Lenin schon versucht. Dann waren die Streichholz-Automaten in Moskau immer leer, wo es vorher für eine Kopeke stets Hölzchen gab. War nix. Sicher, der Mensch an sich ist gut, nur die Leute sind ein egoistisches Gesindel ...

  2. Frank Wettlauffer
    Frank Wettlauffer · vor einem Monat

    „...besteuert man ganz agil, die Bereiche, die über Gebühr Überschüsse akkumulieren.“

    Hört sich nach Enteignung an. Klar kann man viel Geld ausgeben und wenn es brenzlich wird nach Hilfe rufen. Leider klappt das bei den Griechen und Italienern nicht. Dort entziehen sich die „Bereiche mit den Überschüssen“ vulgo Besserverdienende, starke Schultern oder Reiche der Besteuerung. Deshalb sind die Deutschen Exportweltmeister und Sparhansel jetzt diejenigen, die zuerst „über Gebühr Überschüsse akkumulieren“ und dann bei dieser Krise „Solidarität zeigen dürfen“. There is no free lunch - selbst nicht bei der MMT.

    1. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor einem Monat

      MMT ist kein "free lunch". Schon richtig. Und natürlich ist so ein Regulierungsansatz im Detail wahnsinnig kompliziert. Aber zum Punkt "Steuerflucht": Hier sehen wir in Dänemark ja gerade, wie sich die Machtbalance in Zeiten der Unsicherheit stark Richtung Staat verschieben kann. Dänemark koppelt seine Hilfen z.B. daran, dass die Unternehmen Steuern in Dänemark zahlen und darauf verzichten Dividenden auszuschütten. Das sind kluge erste Ansätze. Ich finde es jedenfalls absurd, Steuerflucht und Vermeidung hinzunehmen, als wären das Naturgesetze.

  3. Andreas P.
    Andreas P. · vor einem Monat

    Das wesentliche Konzept ist bereits getestet, z.B. in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Nicaragua, Peru, Venezuela. Die Ergebnisse waren immer Hyperinflation und Zusammenbruch. Die Korrelation zwischen Geldmenge und Inflation ist sehr hoch.

    https://www.econlib.or...

    Die Hybris erinnert mich an ein Buch über Schuldenkrisen aus 800 Jahren: This time is different.

    1. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor einem Monat

      Den Autor des Buches (Kenneth Rogoff) durfte ich während meines Studiums als Gastdozent erleben. Hat mich sehr geprägt. Beeindruckendes Buch. Zum Automatismus "expandierende Geldmenge = Inflation": Genau das lässt sich in den letzten Jahren eben nicht mehr beobachten. Und MMT hört ja nicht dabei auf, Geld zu drucken, sondern das Werkzeug der Steuern neu zu denken. Das ist bei den von dir genannten Beispielen nicht passiert. Diese Länder folgten im Kern dem Modell der Weimarer Republik und hatten eine Inflation ja durchaus beabsichtigt um die Schulden zu reduzieren (wenngleich nicht in unkontrollierter Form).

    2. Andreas P.
      Andreas P. · vor einem Monat

      @Frederik Fischer Also: this time is different?

    3. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor einem Monat

      @Andreas P. Bin grundsätzlich bei dir. Der Glauben, dass man eine "magic formula" gefunden habe, die die Probleme der Vergangenheit für immer beseitigt, hat sich historisch fast immer als Trugschluss erwiesen. Der Titel des Buches sollte aber auch nicht als Totschlagargument verstanden werden. Ohne den Glauben daran, das Bestehende verbessern zu können, sind wir zum Stillstand verdammt.

    4. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor einem Monat

      @Frederik Fischer Das mit der nicht vorhandenen Inflation stimmt aber nur, wenn man die Assetpreisinflation außen vor läßt?

    5. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor einem Monat

      @Thomas Wahl Ja, das ist ein guter Punkt nur fehlen dafür etablierte Messgrößen oder ist dir da etwas bekannt? Der Warenkorb könnte eine Anpassung auf jeden Fall gebrauchen.

    6. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor einem Monat

      @Frederik Fischer Nein, genaue "Messgrößen" finde ich auch nicht. Bei den Immobilienpreisen ist es ja sehr "spürbar". Bei Aktien und Betriebsvermögen schon differenzierter. "Zukunftsaktien", wie etwa Tesla oder Amazon erreichen jedenfalls schwindelerregende Höhen. Man liest auch immer wieder, das der Zuwachs der Vermögen der Reichen vorrangig aus dieser Inflation kommt.

  4. Thomas Wahl
    Thomas Wahl · vor einem Monat · bearbeitet vor einem Monat

    Ich frage mich immer, was an dieser MMT neu sein soll. Seit die Menschen das Geld erfunden haben, versuchen Staaten sich über Geldschöpfung zu Wohlstand zu bringen und soziale Probleme zu lösen. Das hat langfristig nie funktioniert. Auch Marx hat sich über den Glauben mokiert, "der ganze Antagonismus der Klassen müsse verschwinden, wenn ein allgemeiner Wohlstand durch irgendein ausgeklügeltes System des öffentlichen Kredits geschaffen werde". Wahrscheinlich kommt es viel mehr darauf an, wie das geschöpfte Geld verwendet wird. Dieses Geld stellt ja erst mal nur ein Anrecht auf Produkte oder Dienste dar. In einem Wirtschaftsraum wie EU steht die Frage, wer stellt die Produkte und Dienste her und wer konsumiert diese. Wenn die Südländer mit den Krediten nur ihren Konsum hochfahren und die anderen ihre Wirtschaft entwickeln, dann vertieft sich die Kluft nur noch mehr. Also Geldpolitik ersetzt keine ganzheitliche Wirtschafts- und Sozialpolitik. Und in Europa gibt es genau die nicht, weder spezifisch in den Mitgliedsländern noch im Gesamtraum. Regeln werden nicht eingehalten, Versprechungen gebrochen. MMT in der EU wären m.E. ein weiterer Schritt zum scheitern.

    1. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor einem Monat

      "Seit die Menschen das Geld erfunden haben, versuchen Staaten sich über Geldschöpfung zu Wohlstand zu bringen und soziale Probleme zu lösen." Das ist mir zu pauschal. Was löst denn sonst soziale Probleme? Die Schuldenaufnahme alleine richtet es natürlich ebensowenig wie andere Maßnahmen, wenn man den Blick alleine darauf verengt. Der freie Markt z.B. kann ebenso schädlich sein wie eine übertriebene Austeritätspolitik. Eine kluge Geldmarkt- und Fiskalpolitik ist sich aller Stellschrauben bewusst und wägt sorgfältig ab.
      Was da Neue ist: Wie oben beschrieben ist für mich die Perspektive auf Steuern ein Paradigmenwechsel. Wenn man sich erst einmal davon frei macht, dass Steuern der Finanzierung des Staatshaushaltes dienen, lässt sich Fiskalpolitik radikal neu denken.

    2. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor einem Monat

      @Frederik Fischer Was soll denn das heißen? "Wenn man sich erst einmal davon frei macht, dass Steuern der Finanzierung des Staatshaushaltes dienen, lässt sich Fiskalpolitik radikal neu denken. "
      Wozu sollen Steuern sonst da sein? Können wir jetzt Steuern weglassen und ersetzen diese durch Geldschöpfung? Selbst dann dienen ja die Steuern noch dazu die überbordende Geldmenge zu reduzieren. D.h. die Steuerzahler finanzieren doch. Oder die Bürger mit ihrer Sparquote.

      Auch funktioniert MMT nur, wenn sich ein Land in seiner eigenen Währung verschuldet und flexible Wechselkurse akzeptiert. Auch eine starke Realwirtschaft scheint eine Voraussetzung zu sein um den Außenwert der Währung zu halten. Das funktioniert vielleicht für die USA, Japan, China oder Großbritannien - solange die Politik nicht überzieht. In Europa mit seinen unterschiedlich starken Wirtschaften oder für Schwellenländer bringt das nichts. Ein Land ohne starke Exportwirtschaft, ohne hohe Sparquote, ohne eigene Rohstoffe katapultiert sich mit MMT nur aus der Weltwirtschaft. Es geht nicht finanzwirtschaftlich pleite - nur die Realwirtschaft kollabiert.

    3. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor einem Monat

      @Thomas Wahl Steuern zur Refinanzierung zu nutzen oder Steuern zur Inflationsregulierung zu nutzen sind doch offensichtlich unterschiedliche Ansätze. Verstehe da das Unverständnis nicht.
      Zu deinen Bedenken bzgl. Euroraum: Die teile ich. Wir sind in dieser Hinsicht zweifellos in einer anderen, schwierigeren Situation als die USA oder Japan. Dennoch halte ich es für lohnend, sich auch für den Euroraum Gedanken über Alternativen zu machen. Es ist ja nicht so, dass der Werkzeugkasten vergangener Finanzkrisen sich einfach so auf die aktuelle Krise übertragen lässt. Wie sollen Italien und Spanien mit den Schulden umgehen, die sie über klassische Bonds (und den damit verbundenen steigenden Zinsen) aufnehmen?

    4. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor einem Monat

      @Frederik Fischer Es würde mich wundern, wenn Italien oder Spanien noch klassische Bonds haben? Inzwischen haben doch alle umgeschuldet - oder nicht?

    5. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor einem Monat · bearbeitet vor einem Monat

      @Frederik Fischer Ich denke, ob ich Steuern direkt nutze um die Ausgaben des Staates zu finanzieren oder ob der Staat erst Geld schöpft und dann die Steuern erhöht (mit dem Argument, die selbstgeschaffene Inflation zu bekämpfen) um dieses Geld wieder aus der Welt zu schaffen, ist so unterschiedlich nicht. Es verschleiert nur die Verantwortung des Staates und die reale Lage der Volkswirtschaft. Aus meiner Sicht ist es undemokratisch. Zumindest wenn das Parlament (in Europa die Parlamente) nicht eingebunden wird. Und das ist bei "unabhängigen" Zentralbanken ggf. schwierig.

    6. Andreas P.
      Andreas P. · vor einem Monat

      @Frederik Fischer Bei einem emittierten Bond steigen die Zinsen nicht für den Emittenten. Sie steigen nur relativ zum Kurs (unter dem Ausgabekurs) für den Inhaber, oder sinken für diesen, wenn der Kurs steigt.

    7. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor einem Monat

      @Andreas P. Mit steigenden Zinsen meinte ich die sich abzeichnende Entwicklung in Italien und Spanien. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Zinsen (für neue Bonds) in Zukunft steigen.

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