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Volk und Wirtschaft

Christian Odendahl
Wirtschaftspiqster
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piqer: Christian Odendahl
Montag, 07.03.2016

Mann: 1 Euro, Frau: 84 Cent

Manchmal muss man gar keinen Text piqen, es reicht schon die Pressemitteilung von Eurostat mit den Rohdaten: der europäische Vergleich zum Verdienstgefälle zwischen Mann und Frau. Und wie die Grafik zeigt: Deutschland liegt mit 21.6 % in der Spitzengruppe. Besonders groß ist auch der Anteil von teilzeitbeschäftigten Frauen mit Kindern in Deutschland, im Vergleich: in der EU bei zwei Kindern sind es 39 %, in Deutschland fast 75 % (bei Männern liegt Deutschland mit 5 % im Durchschnitt). Auch in dieser Debatte hilft es, wenn man die Daten gut kennt. Also: reingetaucht.

Update: "Fast jede dritte weibliche Fachkraft würde gern Vollzeit arbeiten, wenn sich die Kinderbetreuung besser organisieren ließe." Aus einem neuen Artikel der SZ.

Mann: 1 Euro, Frau: 84 Cent
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Kommentare 5
  1. Peter Schwede
    Peter Schwede · vor mehr als einem Jahr

    Kleine Männer und übergewichtige Frauen verdienen weniger: well.blogs.nytimes.com/2016/03/1...

  2. Peter Schwede
    Peter Schwede · vor mehr als einem Jahr

    Wie signifikant ist die Kategorisierung in Mann/Frau eigentlich?

    1. Gurdi (Krauti)
      Gurdi (Krauti) · vor mehr als einem Jahr

      Es stellt sich mir die Frage, wie man dass denn nun deuten soll.
      Ist es nicht eigentlich gut dass sich Mütter in Deutschland mehr um Ihre Kinder kümmern als in anderen Ländern?

      Ich finde es etwas illusorisch zu glauben dass sich Kindererziehung einfach so bewerkstelligen lässt mit einem Vollzeitjob, am besten auch in Führungspositionen.

      Ist es nicht also sogar lobenswert dass den Müttern Ihre Kinder mehr Wert sind als ein super Gehalt und eine Top-Position in einem Unternehmen?

    2. Peter Schwede
      Peter Schwede · vor mehr als einem Jahr

      @Gurdi (Krauti) Ich ich würde es eher anders herum aufziehen: Gibt es wirklich so wenige Väter, die sich um die Kinder kümmern, oder verwendet hier die Studie von vorn herein veraltetes Frauenbild?
      Gibt es nicht noch andere Faktoren, die mit dem Gehaltsunterschied korrelieren könnten?

      Kinderanzahl, Ausbildungsgrad, Körperfettgehalt.. – ich meine, da gibt's doch noch mehr Kategorisierungsmöglichkeiten als das Geschlecht, das eh nicht binär ist.

    3. Gurdi (Krauti)
      Gurdi (Krauti) · vor mehr als einem Jahr

      @Peter Schwede Zweifelsohne ein begründeter Einwand.