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Volk und Wirtschaft

Eric Bonse
Finanzkrise, Eurokrise, Deflations-Gefahr: Als EU-Korrespondent in Brüssel wird man notgedrungen zum Wirtschaftexperten.

Studium der Politikwissenschaft in Hamburg, danach als freier Journalist nach Paris, wo mich das "Handelsblatt" engagiert hat. Seit 2004 lebe und arbeite ich in Brüssel, seit 2010 wieder freiberuflich, u.a. für "taz" und "Cicero". Zudem betreibe ich den EU-Watchblog "Lost in EUrope".

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piqer: Eric Bonse
Montag, 31.07.2017

„Kein Licht am Ende des Tunnels“

Die Gläubiger haben gezahlt, sogar die Rückkehr an den Kapitalmarkt ist gelungen: Nach offizieller Darstellung ist Griechenland nun endgültig auf dem Weg der Besserung. Nach dem langen und schmerzhaften Streit um den dritten Bailout und die damit verbundenen Auflagen scheint nun auch das letzte Land der Eurokrise endlich wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Doch viele, wenn nicht die meisten Griechen zweifeln an der Wende zum Besseren. Warum das so ist, beschreibt diese lesenswerte Reportage aus dem Guardian. Massive Kürzungen bei Löhnen und Renten, die Angst vor dem sozialen Abstieg, die immer noch horrende Arbeitslosigkeit – als dies nimmt den Menschen den Glauben an einer bessere Zukunft.

„Kein Licht am Ende des Tunnels“
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Kommentare 1
  1. Georg Wallwitz
    Georg Wallwitz · vor etwa einem Jahr

    Für mich ungeklärt bleibt, warum Griechenland nicht aus dem Euro ausgestiegen ist. Ebenso frage ich mich, warum nicht viel mehr Griechen ausgewandert sind.

    Entweder die Situation ist nicht so schlecht, wie sie in der Presse dargestellt wird. Oder die Alternative (Ersparnisse in Drachmen und ein Arbeitsplatz in Deutschland) sind noch viel grauenvoller.