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Volk und Wirtschaft

Antje Schrupp
Politikwissenschaftlerin, Journalistin
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piqer: Antje Schrupp
Donnerstag, 21.06.2018

Die Wirtschaftswissenschaften müssen mutiger werden

Die Analyse ökonomischer Prozesse stand im 19. Jahrhundert im Zentrum der politischen Philosophie: Bei Marx, Mill und Co. waren Ökonomie und Politik eng verbunden, es ging in einem umfassenden Sinn darum, Gesellschaft zu gestalten und zu verändern, ruhig auch in einem revolutionären Sinne.

Heute sind die Wirtschaftswissenschaften die angepasstesten und unoriginellsten Wissenschaften generell - so argumentiert jedenfalls dieser Text. Seit der ideologischen Einschwörung der westlichen Welt auf das neoliberale Mantra "Da kann man eh nichts ändern, Wirtschaft ist eben so" unter Reagan und Thatcher beschränken sich Ökonomen (etwas überspitzt gesagt) darauf, die bestehenden Ungerechtigkeiten zu erklären und zu rechtfertigen. Selbst Theoretiker wie Thomas Piketty, die die zunehmende materielle Ungleichheit kritisieren, schlagen nicht mehr vor, als moderate Steuerreformen.

Wie kommt das und wie ließe sich das ändern? Auf diese Fragen gibt der Artikel zwar keine Antworten, regt aber mit seinem Rant immerhin dazu an, sie zu stellen.

Die Wirtschaftswissenschaften müssen mutiger werden
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