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Volk und Wirtschaft

Was wir vom Kapitalismus erwarten können

Sven Prange
Journalist

Journalist. Interessiere mich für: Medienmodelle, die funktionieren; politische Prozesse, die beteiligen; digitale Transformation, die hilft; Ökonomie, die funktioniert, alles, was mit nachhaltiger Land- und Lebensmittelwirtschaft zu tun hat.

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Sven PrangeMontag, 17.01.2022

Das ist zugegeben ein dickes Brett, das sich hinter diesem Link versteckt. Aber es geht ja auch um eine nicht ganz einfach zu beantwortende Frage: Ist der Kapitalismus, jenes Wirtschaftssystem, das uns und unser Leben seit nun mehr als zwei Jahrhunderten antreibt, nun Fluch oder Segen für die Welt?

Nicht dass es hier nach sechs Folgen eine wirkliche Antwort auf diese, vielleicht auch etwas unterkomplexe, Frage gäbe. Aber immerhin gibt es Fingerzeige. Das fängt schon mit der Frage an, was wir eigentlich unter Kapitalismus verstehen. Geht über die Suche nach Alternativen, die bei aller Kritik am Kapitalismus selbst ja in den vergangenen Jahrhunderten auch nicht glücklichmachend endete, und landet irgendwo bei Krisenbewältigung von Kapitalismusschäden in der Gegenwart.

Und die Diskussion passt ja in die Zeit. Jetzt, wo eine neue deutsche Bundesregierung sich aufmachen will, aus der rheinischen Definition des Kapitalismus - der sozialen Marktwirtschaft - eine Berliner Version des Kapitalismus - die öko-soziale Marktwirtschaft - zu bauen. Jetzt, wo sich die in Notenbanken eingerichteten Hüter der Marktwirtschaft bei dem Versuch, eben jene zu retten, so zwischen Inflationsfalle und Wachstumsbremse verheddert haben, dass sich längst systematische Fragen stellen. Jetzt, wo mal wieder eine Krise - dieses Mal in Form eines Virus - die Welt erfasst hat und dennoch vor allem die Reichsten reicher und die Ärmsten abgehängt werden.

Wer diese Herausforderungen differenziert und nicht platt in Zusammenhang mit unserem Wirtschaftssystem diskutieren will, ist bei dieser kleinen Serie richtig.

Was wir vom Kapitalismus erwarten können

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Kommentare 5
  1. Thomas Wahl
    Thomas Wahl · vor 4 Monaten

    Nach zwei Folgen finde ich das doch ziemlich einseitig und man merkt die suggestive Absicht, man erkennt den ideologischen Hintergrund. Aber gut gemacht ist es. Muß man sagen. Werde weiter schauen.

    1. Marcus von Jordan
      Marcus von Jordan · vor 4 Monaten

      bin genauso weit...wird dich nicht wundern zu hören, dass es mir etwas anders geht. Was ist die suggestive Absicht? Wenn du "Beweismaterial" hast für Ideologie, bin ich interessiert. Einstweilen sehe ich das nicht und finds ziemlich großartig.

    2. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 4 Monaten

      @Marcus von Jordan Das ist schwierig. Im Grunde müßte man das beim Sehen selbst diskutieren. Solche Filme sind ein schlechtes Medium um komplexe Theorien, komplexes Denken rüber zu bringen. Aber ein gutes Medium um Stimmung und Gefühle mit Beispielen zu etwas zu verallgemeinern. Und die gezeigten Beispiele sind i.d.R. keine Beweise. Besonders wenn man dagegen sprechende Beweise nicht bringt. Statistiken über wachsenden Massenwohlstand etc. im Kapitalismus werden erst gar nicht gezeigt. Das Wissenschaftler sich irren, ihre Theorien die Wirklichkeit nur begrenzt wiedergeben ist auch klar. Ob aber die Wirklichkeit ohne Smith oder Marx so viel anders gelaufen wäre? Das es Rückkopplungen gibt, die Smith mit der "unsichtbaren Hand des Marktes" als Metapher beschreibt, ist ja nicht zu bestreiten. Und das diese Rückkopplungen überschießen können ist auch klar. Nur ob das am Kapitalismus liegt, was immer damit gemeint ist? Marx verwendet ja oft ähnliche Bildsprache, in dem er etwa den Unternehmen als Agenten des Kapitals bezeichnet. Auch eine Metapher und auch eine Reduktion/Abstraktion. Die Realität ist aber komplexer. Jeder Kapitalist ist auch Bürger und Familienvater so wie der Bäcker bei Smith nicht nur rein im wohlverstandenen Eigeninteresse operiert. Nur bei Marx kritisiert man das nicht dauernd. Und ja, alle diese klassischen Ökonomen haben die Rolle des Staates und der notwendigen/möglichen Regeln für Märkte völlig unterschätzt - von Smith bis Marx. Und doch haben sich Sozialstaaten und regulierte Märkte entwickelt.

      Man muß auch nicht immer wieder betonen, das es im Kapital "nur" um Gier und Profit ginge. Und das wir heute alle Egoisten sind. Das ist eine grobe Verballhornung. Oder das an der Armut Haitis allein die Politik des Freihandels und des IWF schuld sei usw. usw.

    3. Gabriele Feile
      Gabriele Feile · vor 4 Monaten

      Hab auch schon 2 Folgen gesehen und schaue weiter. Es zieht sich, aber es ist gut gemacht und an vielen Stellen er-leuchtend.

  2. Thomas Wahl
    Thomas Wahl · vor 4 Monaten

    Danke für den Tip. Die Zeit nehm ich mir ….. 👍

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