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Volk und Wirtschaft

Georg Wallwitz
Autor und Verwalter, selbständig
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piqer: Georg Wallwitz
Montag, 25.06.2018

Die Kosten eines Handelskrieges

So langsam dämmert es den Ökonomen, dass keiner der ihren im Weißen Haus sitzt, auch kein Vertreter der Interessen der Industrie oder des Handels, sondern nur eher einfach gestrickte Gegner des Freihandels.

Also können wir uns so langsam daran machen, die Kosten dieser Politik auszurechnen. Paul Krugman tut dies in einer Weise, die stellenweise etwas technisch ist, die aber eine gute Perspektive auf die ökonomischen Konsequenzen der Trump'schen Präsidentschaft vermittelt.

So viel sei verraten: Für die USA wird der Wohlstandsverlust nicht geringer als für den Rest der Welt (aber auch nicht größer). Und: Es ist kein Crash im Stil der Finanzkrise von 2008/09 zu erwarten.

Wer danach noch nicht genug von dem Thema hat, kann in der Financial Times nachlesen, was der wie immer brillante Gavyn Davies dazu zu sagen hat. Der Link findet sich hier.

Die Kosten eines Handelskrieges
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Kommentare 2
  1. Daniel Schreiber
    Daniel Schreiber · Erstellt vor 12 Monaten ·

    Danke für den Piq. Ist wirklich spannend - und es tut so gut, etwas tatsächlich Wissenschaftsbasiertes zu lesen, ohne die verständlich reflexhaften Alarmglocken. Ich bin nur erstaunt, dass wir alle nicht erstaunt sind - inzwischen ist es vollkommen normal geworden, dass ein unzurechnungsfähiger und beratungsresistenter US-Präsident die Welt so ins Chaos stößt, wie es ihm gerade passt ... Fühlt sich immer noch ein bisschen wie ein schlechter Traum an.

    1. Georg Wallwitz
      Georg Wallwitz · Erstellt vor 12 Monaten ·

      Der Gewöhnungseffekt ist in der Tat enorm. Die Mediengesellschaft ist da nicht sensibler als die Finanzmärkte.
      Daher müssen Leute, die in den Schlagzeilen bleiben wollen, es mit der Zeit immer toller Treiben. Es ist ein Rennen gegen die Abstumpfung. Wenn so jemand amerikanischer Präsident geworden ist, kann das aber auch schlecht ausgehen ...

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