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Volk und Wirtschaft

Eric Bonse
Finanzkrise, Eurokrise, Deflations-Gefahr: Als EU-Korrespondent in Brüssel wird man notgedrungen zum Wirtschaftexperten.

Studium der Politikwissenschaft in Hamburg, danach als freier Journalist nach Paris, wo mich das "Handelsblatt" engagiert hat. Seit 2004 lebe und arbeite ich in Brüssel, seit 2010 wieder freiberuflich, u.a. für "taz" und "Cicero". Zudem betreibe ich den EU-Watchblog "Lost in EUrope".

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piqer: Eric Bonse
Montag, 07.11.2016

Die Grenzen der Globalisierung

Die Globalisierung ist in Verruf geraten. Der Prozeß, der einst die ganze Welt retten sollte, scheint plötzlich verantwortlich für alle Übel. Offenbar ist da etwas schief gelaufen, jedenfalls mit der rein ökonomischen, neoliberal inspirierten Globalisierung. Sie ist an ihre Grenzen gestoßen, findet der Wirtschaftsprofessor Paul Dw Grauwe. 

Denn zum einen fordert die schrankenlose Globalisierung einen zu hohen Tribut von der Umwelt. Es ist umweltschädlich, immer mehr Güter rund um die Welt zu karren, um ein paar Cent zu sparen. Zum anderen produziert sie nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer.  Doch statt diese Verlierer zu entschädigen, werden sie ignoriert oder sogar verteufelt. 

Solange das so ist, sollten wir ein Moratorium bei der Globalisierung einlegen, statt immer neue Freihandels-Abkommen auszuhandeln, so das Fazit dieses wichtigen Beitrags. Nicht nur den Gegnern, sondern auch den Anhängern von Ceta, TTIP & Co. unbedingt zu empfehlen!

Die Grenzen der Globalisierung
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Kommentare 2
  1. Georg Wallwitz
    Georg Wallwitz · vor 11 Monaten

    Guter Text, aber mit Präsident Trump dürfte die Globalisierung und die liberale Weltordnung, die wir in den letzten 60 Jahren gesehen haben, sowieso eine Auszeit bekommen.

  2. Rico Grimm
    Rico Grimm · vor 11 Monaten

    Wichtiger Text, danke für den Piq.