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Volk und Wirtschaft

Antje Schrupp
Politikwissenschaftlerin, Journalistin
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piqer: Antje Schrupp
Freitag, 11.11.2016

Das lukrative Geschäft des Westens mit der Korruption in armen Ländern

Die Welt, so die These dieses Textes, erlebt momentan den „dritten Kolonialismus": Der erste war die direkte Besetzung von Ländern in Afrika, Südamerika und Asien durch europäische Nationalstaaten. Die zweite war die ökonomische Ausbeutung dieser Länder als Rohstofflieferanten, nachdem sie in den 1960ern politisch unabhängig geworden. Heute, schreiben die Autoren, hat sich eine dritte Form des Kolonialismus etabliert:

Die heutige Erste Welt hat ganz bewusst eine neue Finanzarchitektur geschaffen, die es den Herrschern von armen und - noch entscheidender - schlecht regierten Staaten ermöglicht, sich zu Hause zu bereichern, aber im Ausland zu investieren, also sowohl von der im globalen Süden herrschenden Unordnung als auch von der im globalen Norden aufgebauten Ordnung zu profitieren. Unter diesen Umständen lässt sich die Korruption nicht erfolgreich von unten bekämpfen, wenn ihr nicht zugleich von oben entgegengetreten wird.

Lesenswerte Analyse, an der leider viel Wahres dran ist.

Das lukrative Geschäft des Westens mit der Korruption in armen Ländern
9,2
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Kommentare 1
  1. Gurdi (Krauti)
    Gurdi (Krauti) · vor 11 Monaten

    Wahre Worte aus einer sehr guten Quelle. Ich lese gerne den Atlas der Globalisierung von der LMd.