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Volk und Wirtschaft

Georg Wallwitz
Autor und Verwalter, selbständig
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piqer: Georg Wallwitz
Donnerstag, 07.04.2016

Das Loblied der Großbanken

Europa steuert auf einen Zustand hin, in welchem die bedeutenden finanziellen Transaktionen, seien es internationale Großkredite oder Fusionen oder Firmenkäufe, zunehmend von amerikanischen und bald wohl auch von chinesischen Großbanken getätigt werden. Ob wir das wollen? Es scheint so, denn die Politik in Europa denkt sich eine Regulierung aus, die unsere Finanzdienstleister zur Provinzialität verurteilen.

Großbanken haben einen wichtigen Platz im Ökosystem einer modernen Wirtschaft. Diesen können sie nur einnehmen, wenn sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind, wenn sie sich also einigermaßen erwachsen verhalten. Damit tun sie sich nicht immer leicht, wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat. Daher ist eine intelligente Regulierung nötig und wichtig.

Aber wollen wir wirklich ohne eigene Großbanken auskommen und diese Schlüsselrolle in der Wirtschaft dem Rest der Welt überlassen? Die Europäer sind derzeit dabei, das Kind mit dem Bade auszuschütten.

Wie die Rolle der Großbanken sinnvollerweise aussehen könnte, hat Jamie Dimon, der Chef von JP Morgan, gerade in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre gezeichnet (Seiten 41-43). Der Text ist nicht ganz interessenfrei, aber "food for thought", denn den Pro-Großbanken-Standpunkt findet man, jedenfalls in Deutschland, nicht oft veröffentlicht.

Das Loblied der Großbanken
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