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Volk und Wirtschaft

Georg Wallwitz
Autor und Verwalter, selbständig
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piqer: Georg Wallwitz
Freitag, 05.10.2018

China schießt sich selbst aus der globalen Wertschöpfungskette

Bloomberg wartet mit einer Geschichte auf, die viele Verzweigungen hat. Es geht darum, dass chinesische Firmen auf Computer-Hardware, die in alle Welt geliefert wird, einen reiskorngroßen Chip platziert haben, der offensichtlich Spionage- oder Sabotagezwecken dient.

Das ist eine Katastrophe für die globale Wertschöpfungskette, die auf dem Vertrauen basiert, dass man aus fremden Ländern gute Produkte bezieht und nicht Trojanische Pferde. Es ist Wasser auf den Mühlen der China-Feinde im Weißen Haus, die immer schon gewusst haben, dass China finstere Absichten hegt.

Wenn dieses internationale Vertrauen schwindet, bedeutet dies, dass China bald wieder nur noch Socken exportieren kann. Wer möchte einen Computer haben, bei dem die KPC auch physisch mit auf dem Motherboard sitzt? Wer will ein Auto kaufen, das aus der Parteizentrale in China gesteuert werden kann? China könnte zu einem isolierten Block werden, dessen Hochtechnologie nur noch haben möchte, wer dazu (durch Waffengewalt?) gezwungen wird.

Keine schönen Aussichten, in keiner Hinsicht, für niemanden.

China schießt sich selbst aus der globalen Wertschöpfungskette
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