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Klima und Wandel

Wandernde Bäume leisten Überzeugungsarbeit

transform Magazin
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transform MagazinMittwoch, 28.07.2021

Bei Klimakrisen-Anpassung geht es nicht nur um Starkregen, sondern auch um Hitze. Bäume helfen, sind aber häufig umstritten – denn manche wollen ihre Parkplätze behalten. Was gut funktioniert: Zeigen, wie schön Bäume sind, indem sie einfach mal hingestellt werden.

Solche wandernden Alleen gibt es in vielen Städten. Wir haben sie uns in unserer Ausgabe „Glaub doch was du willst“ in Wien angeschaut. Hier ein Ausschnitt:

„Feldahorn, chinesische Wildbirne, mährische Eberesche und virginische Traubenkirsche – diese exotischen Baumarten sind robust genug, um Hundeurin, Streusalz und steigenden Temperaturen in der Stadt standzuhalten. In den Sommermonaten wandern sie von Grätzl zu Grätzl, also von Stadtteil zu Stadtteil, und spenden Schatten. Mit Lastenfahrrädern und kleinen Transportern werden sie zum jeweiligen Standplatz gebracht. Dort stehen sie dann für einige Wochen bis sie weiter wandern. Die Stadt Wien stellt für alle urbanen Interventionen im Rahmen der »Grätzloasen« öffentliche Parkplätze zur Verfügung. Auf den besetzten Parkplätzen finden dann Nachbarschaftsfeste, Diskussionsrunden und Workshops statt.
»Es gibt immer wieder Anwohner, die davon nicht begeistert sind, da braucht es oft ein wenig Zeit«, sagt Claudia Degold vom Verein Lokale Agenda 21. Sie hat schon erlebt, dass sich Anwohner auf dem Weg zum Einkaufen über die blockierten Parkplätze beschweren und sich dann auf dem Rückweg zum Nachbarschaftstreffen dazugesellen …
Die neue Stadt – unsere Städte brauchen ein neues Design. Sie müssen wieder für Menschen und nicht für Autos und Bürogebäude gestaltet werden. Oder, wie der dänische Stadtplaner und Architekt Jan Gehl es formuliert: »First life, then spaces, then buildings – the other way around never works.« Brot-Back-Workshops, Nachbarschaftsfeste und mobile Bäume auf öffentlichen Parkplätzen sind urbane Interventionen, die uns zeigen, wie eine lebenswertere Stadt aussehen könnte.“

Früher hieß es: „Adaptation kills Mitigation“. Heute wissen wir: a) wir brauchen beides und b) die Klimakrise forderte im Globalen Süden schon Opfer, bevor im Globalen Norden breit darüber diskutiert wurde.

Wandernde Bäume leisten Überzeugungsarbeit

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Kommentare 2
  1. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor 3 Monaten

    Adaptation kills Mitigation = habe ich noch nie gehört :- ). was heißt das? ... Anpassung oder Abmilderung?

    1. transform Magazin
      transform Magazin · vor 3 Monaten

      Das sollte heißen, dass wer sich mit Klimawandelanpassung beschäftigt, ja die Klimakrise aktzeptiert und nicht mehr verhindern will. Heute wissen wir: Wir brauchen beides - Anpassung und Vermeidung. Viele Grüße!

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