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Klima und Wandel

Ein afrikanischer Blick auf westliche Naturschützer

Thomas Wahl
Dr. Phil, Dipl. Ing.
Zum piqer-Profil
Thomas WahlFreitag, 31.07.2020

Stimmen unsere Bilder über das, was unsere NGO positives wollen und über das was dabei rauskommt in Afrika? Der kenianische Ökologe Mordecai Ogada nennt das was real geschieht Apartheid, neuen Kolonialismus und Mord - ein verlogenes Machtinstrument

Es ist noch nicht lange her, da war Kenia wie ein Polizeistaat, sehr brutal gegenüber Oppositio­nellen. Wir haben immer Druck bekommen, vor allem aus Europa: Respektiert die Menschenrechte! Seit 2010 haben wir eine neue Verfassung, die viele dieser Rechte garantiert. Aber wenn jemand verdächtigt wird, ein Wilderer zu sein, erschießt man ihn einfach. Und wir bekommen keinen Druck aus Europa und den USA mehr. Im Gegenteil, wir hören: „Gute Arbeit!“ In Kenia nehmen wir Räuber, Kidnapper, Mörder fest und stellen sie vor Gericht. Aber Wilderer erschießen wir. Manchmal trifft es jemanden, der einfach nur durch ein Schutzgebiet läuft. Naturschutz lässt diese Rechtsbrüche normal werden und kommt damit durch. Es ist wie Zauberei. .... Naturschutzorganisationen geben Millionen dafür aus, ihre romantische Botschaft an die Leute zu bringen: die Geschichte von weißen Heilsbringern, die die Tierwelt in Afrika retten – und zwar vor den Afrikanern. ....

Dieses Bild widerspricht den meisten Darstellungen über den Segen des Naturschutzes und auch den Werbebotschaften der NGO um Spendengelder. Was stimmt und wer der wirklich Gute ist in dem Spiel läßt sich schwer bestimmen. Schauen wir genau hin! An allem ist zu zweifeln, auch an diesem Artikel ....

Ein afrikanischer Blick auf westliche Naturschützer

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Kommentare 1
  1. Dominik Lenné
    Dominik Lenné · vor 10 Monaten

    Es ist gut möglich, dass im Wildtierschutz und einem Teil der entsprechenden NGOs die alten kolonialen Strukturen weiterexistieren, von denen Ogada spricht. Was mir allerdings fehlt, ist Konkretes: Zahlen, Ereignisse, Beispiele mit Angabe des Ortes, der Zeit und der Beteiligten, die Fleisch an die Suppe geben würden.

    Dass Naturschutz am Besten mit den Leuten, die dort leben, funktioniert ist nicht mehr neu, wird aber anscheinend noch nicht genug umgesetzt.

    Zugegeben: der mediale Filter bei der Afrikaberichterstattung hier ist manchmal ekelerregend. Zum Glück sind die Spendenwerbungen mit den Fotos prominenter weißer Helferinnen umgeben von glücklichen schwarzen Kindern langsam am Aussterben. Afrikanisches Elend und Afrikanische Erfolge werden oft gleichermaßen unterberichtet.

    Was man dabei nicht vergessen sollte ist, dass die Bevölkerung Afrikas prozentual schneller wächst als irgendwo sonst und auch bislang keine konsistente Tendenz zur Verlangsamung des Wachstums zeigt (siehe etwa https://ourworldindata...). Das erhöht wahrscheinlich den Druck auf die Reservate.

    In jedem Fall scheint die Sache zu komplex zu sein um sie vom Lehnstuhl in D. aus zu beurteilen.

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