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Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
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piqer: Theresa Bäuerlein
Dienstag, 29.09.2020

Was hinter den Protesten in Thailand steckt.

Wenn man das Wort "Thailand" bei Google News eingibt, geht es meistens um genau ein Thema: Tourismus. Etwas weiter hinten tauchen in letzter Zeit aber auch immer wieder Berichte über die Proteste in Thailand auf, die es dort seit Wochen gibt. Und bei denen, wie so häufig heutzutage, junge Frauen eine auffallend wichtige Rolle spielen. Wie bemerkenswert das ist, wird klar, wenn man sich ansieht, dass in früheren Demokratiebewegungen vor allem Männer geführt haben. Und in welchem Kontext die Frauen, die heute dabei sind, leben. 

2014 gab es einen Militärputsch in Bangkok. Geführt wurde er von Prayuth Chan-ocha, der seither Ministerpräsident ist. Und dieser Mann hat 2016 die folgenden Sätze gesagt: 

Alle sagen, dass wir Gerechtigkeit schaffen müssen, Frauen und Männer haben die gleichen Rechte. Die thailändische Gesellschaft wird sich verschlechtern, wenn Sie so denken.

Und das in einem Land, das Frauen schon 1932 das Wahlrecht gegeben hat. Die Führer:innen der Proteste in Bangkok wehren sich dagegen, dass die amtierende Regierung die Ungleichheit von Männern und Frauen bestärkt. An wichtigen Stellen der Gesellschaft, dem Militär und der Politik zum Beispiel, sind sie kaum repräsentiert. Obwohl die historischen Kriegerinnen Thailands legendär sind, nimmt die Top-Militärakademie des Landes keine weiblichen Rekruten an. Die #MeToo-Bewegung ist an Thailand glatt vorbeigegangen. Dagegen wehren sich die Frauen jetzt. Dabei benutzten sie als Geste des Protestes ausgerechnet die dreifingrige Handhaltung aus den "Hunger Games" (zu sehen auf dem Aufmacherfoto des Artikels).

Was hinter den Protesten in Thailand steckt.

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