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Kopf und Körper

Was beim Sterben im Gehirn passiert

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
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Theresa BäuerleinDienstag, 11.01.2022

Lange Zeit waren Tierversuche die einzige verlässliche Möglichkeit, einen genauen Blick auf die Vorgänge im Gehirn während des Sterbens zu werfen. Bisher dachte man, dass das Sterben wie ein Tsunami abläuft. Dass das Gehirn erst in einen Energiesparmodus geht, wenn es von akutem Sauerstoffmangel betroffen ist. Als nächstes bewegt sich eine Welle irreversibler Zerstörung durch das Gehirn.

Vor drei Jahren dann veröffentlichte ein internationales Forscherteam eine wegweisende Studie. Sie beobachteten neun Patienten mit schweren Gehirnverletzungen, die aufgrund einer Do-not-resuscitate-Anordnung im Falle des Todes nicht mehr reanimiert werden sollten.

Wie Dreier und seine Kollegen zu ihrer Überraschung feststellen konnten und in ihrer Arbeit in den "Annals of Neurology" berichteten, erwies sich der Tsunami des Hirntodes als doch nicht so irreversibel wie ursprünglich angenommen. Es zeigte sich vielmehr, dass die fatale Welle bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gestoppt werden kann und sich die Nervenzellen vollständig erholen können, sofern die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung rechtzeitig wieder einsetzt.

Die Forscher glauben, dass die neuen Einblicke dazu beitragen könnten, die für die Wiederbelebung verfügbare Zeit vorherzusagen, ehe es zu einem irreversiblen Gehirnschaden kommt.

Aber nicht nur das: Das neue Wissen über die neurologischen Mechanismen des Sterbens könnte künftig auch auf Behandlungsstrategien Einfluss nehmen. Neuroprotektive Maßnahmen, die während der Spreading Depolarization ergriffen werden, könnten so die Überlebenszeit verlängern. 
Was beim Sterben im Gehirn passiert

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