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Europa

5 Jahre Brexit – eine ziemlich persönliche Bilanz

Silke Jäger
Freie Journalistin und Texterin für Gesundheitsinfos

Ich lebe in Marburg und schreibe über Gesundheit, eHealth, Gesundheitspolitik und den Brexit. Für: Krautreporter, Gute Pillen – Schlechte Pillen und RiffReporter. Non-Profit-Projekt: Podcast http://evidenzgeschichten.podigee.io/

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Silke JägerMittwoch, 23.06.2021

Die ARD-Korrespondentin Annette Dittert lebt seit Jahren in London und hat den 23. Juni vor fünf Jahren als harten Bruch erlebt. Aus einem weltoffenen, vorwärts blickenden Vereinigten Königreich ist über Nacht ein nationalistisches, enges Land geworden. Das Brexit-Referendum kostet die Briten viel Energie. Ob sich aus den vollmundigen Versprechungen von damals jemals auch nur ein Vorteil ergeben wird, bezweifelt sie.

In diesem Interview, das sie der Tagesschau gibt, zieht sie eine Bilanz und schaut sich an, was der Brexit alles verändert hat, warum sich das Land jetzt klein und eng anfühlt und überlegt, wie es mit dem Vereinigten Königreich weitergehen könnte, wenn die Brexit-Folgen erst richtig spürbar werden.


Viele der harten Fakten hat man schon anderswo gelesen – noch dazu mit mehr Details gespickt. Doch gerade durch die Kurzform und die persönlich geprägten Beschreibungen entsteht noch mal ein anderer Blick auf die Brexit-Zeit. Aus dem Text spricht auch die Erkenntnis, dass der Brexit gerade EU-Bürger:innen tief getroffen hat. Annette Dittert schaut aus zwei Blickwinkeln darauf. Privat ...

Als ich zu Hause ankam, stand auf meinem Hausboot ein großer Blumenstrauß mit einer Notiz der Nachbarn: "Please don’t go!" - "Bitte geh nicht!" So wurde mir allmählich klar, was der Brexit für mich und die anderen EU-Bürger bedeuten würde: dass wir in Großbritannien ab jetzt nicht mehr so einfach und selbstverständlich "dazugehören" würden.

... und beruflich:

Vieles ist wesentlich komplizierter geworden. Wenn wir zum Beispiel im ARD-Studio London EU-Bürger beschäftigen wollen, müssen wir für sie ein Arbeitsvisum beantragen. Das ist ein Riesenaufwand und auch teuer. Kleinere Firmen können sich das kaum mehr leisten.

Obwohl es für sie Grund zur Bitterkeit gäbe, merkt man ihr an, dass sie ihre Wahlheimat immer noch liebt und fest entschlossen ist, es auch dann noch zu tun, wenn noch mehr Nachteile des Brexit zuschlagen. Nach der Pandemie ...

5 Jahre Brexit – eine ziemlich persönliche Bilanz

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Kommentare 2
  1. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor 4 Monaten

    über Nacht? ... Das hat sich ja nun länger angekündigt. Aber ok: zumindest endgültig wurde es ...Über Nacht.

    1. Silke Jäger
      Silke Jäger · vor 4 Monaten

      Über Nacht bezieht sich auf den 23. Juni 2016, weil kaum jemand mit diesem Ausgang des Referendums gerechnet hatte. Dittert sagt, noch nicht mal die Brexiteers selbst ...

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