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Medien und Gesellschaft

Die gefährliche Neigung zur gepflegten Medienverachtung

Ruprecht Polenz
MdB a.D.
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Ruprecht PolenzDienstag, 25.01.2022

Wie meist, wenn sich der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen äußert, lohnt sich die Lektüre. In dem empfohlenen Interview geht er der Frage nach, woher der Hass gegen Journalisten auf „Querdenker“-Demos kommt. Er beschreibt die Mechanismen der digitalen Erregungsindustrie, die ausnutzt, dass wir Menschen „bestätigungssüchtige Wesen“ sind.

Pörksen wirbt für die Idee einer „redaktionellen Gesellschaft“. Die Maximen des guten Journalismus müssten zu einem Element der Allgemeinbildung werden: „Prüfe erst, publiziere später! Höre auch die andere Seite! Analysiere Deine Quellen! Argumentiere wahrheitsorientiert!“ In diesen Maximen und Prinzipien des seriösen Journalismus liege heute ein Wertegerüst für alle, die senden, posten, kommentieren. „Und wer ist das nicht?“

Der Weg zu einer „redaktionellen Gesellschaft“ führe über ein eigenes Schulfach, das auf drei Säulen ruht: Medien- und Machtanalyse, Medienpraxis und so etwas wie „angewandte Irrtumswissenschaft“. Hier ginge es darum, „sich mit der ungeheuren Irrtumsanfälligkeit des Menschen zu befassen, um sich der Verführbarkeit durch Gerüchte, Falschnachrichten und Desinformation bewusst zu werden.“

Die gefährliche Neigung zur gepflegten Medienverachtung

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Kommentare 3
  1. Theresa Bäuerlein
    Theresa Bäuerlein · vor 8 Monaten

    Das ist wirklich ein starkes Interview. Ich finde es super, dass er klarstellt, dass Medienverachtung kein "Unterschichten"-Phänomen ist. "Und schließlich ist auch in bürgerlichen Kreisen und manchmal selbst im Journalismus die Neigung zur gepflegten Medienverachtung zu beobachten."

  2. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor 8 Monaten

    gefällt mir sehr, die Idee.

  3. Dominik Lenné
    Dominik Lenné · vor 8 Monaten

    TLDR aber ja, Umgang mit Information als Schulfach, keine schlechte Idee!

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