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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist

Strom, Wärme und Mobilität – das sind meine Themen. Ich arbeite seit 2008 als freier Energiejournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, die Neue Zürcher Zeitung sowie für einige Fachzeitschriften.

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piqer: Ralph Diermann
Dienstag, 15.10.2019

Warum der Markt allein nicht genügt, um die Klimakrise zu verhindern

Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, hat vor ein paar Tagen etwas Lustiges getwittert:

Habe ich das richtig verstanden? : 1) Gründungen von Fliesenlegereibetrieben durch Nicht-Meister werden verboten, um Verbraucher und millimetergenaue Verlegung von Keramik zu schützen. Das kann der Markt nicht. 2) Probleme im Klima- und Umweltschutz regelt der Markt alleine.

Bonde zielt damit auf die Position der Bundesregierung, der Markt sei der Königsweg, um die Erderhitzung einzudämmen. Dass dies so nicht stimmt, legt SZ-Redakteur Michael Bauchmüller jetzt in einem lesenswerten Essay dar.

Der Kern seiner Argumentation, hier sehr verknappt wiedergegeben: Der Markt kann sich nicht aus sich selbst heraus völlig neu erfinden, da Kapitalstock und Infrastruktur ganz auf fossile Energien ausgerichtet sind. Statt Förderung und Freiwilligkeit sind daher starke Leitplanken nötig, die das Alte, Klimaschädliche verdrängen. Eine solche Leitplanke ist zum Beispiel ein ausreichend hoher CO2-Preis. Aber auch das Ordnungsrecht – also Verbote, die die Bundesregierung scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Der Essay ist Auftakt zu einer Klimawoche bei der SZ. Auch andere Stücke lohnen sehr – etwa dieser Beitrag, der mit vielen Zahlen unterlegt zeigt, welche Folgen es haben wird, wenn die Temperatur um 1,5, um 2, 3 oder 4 Grad steigen wird.

Warum der Markt allein nicht genügt, um die Klimakrise zu verhindern
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Kommentare 1
  1. Dominique Lenné
    Dominique Lenné · vor 9 Monaten · bearbeitet vor 9 Monaten

    Im Artikel geht es nicht nur um den Gegensatz zwischen Markt und bewussten Eingriffen in denselben, sondern auch um den innerpsychischen Konflikt zwischen Vergnügen und Vernunft, wobei "Wollen" hier für die Letztere steht.
    Im Übrigen schade, dass das Werkzeug, das dieses Wollen am stringentesten in Realität bringen würde, nicht erwähnt ist: die sinkende Emissionsobergrenze mit Zertifikatzwang. Mit einer solchen gibt es keinen Reboundeffekt. Im ETS gibt es die Obergrenze, aber sie muss schneller sinken. Bei Kraft- und Brennstoffen sowie in der Landwirtschaft fehlt sie auffallend. Sie ist einfach umzusetzen, logisch und wirksam. (Nun ja, in der Landwirtschaft vielleicht komplizierter, aber auch das ist beherrschbar, wenn man will, mit der heutigen IT.)

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