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Klima und Wandel

Warum das Handwerk über das Gelingen der Energiewende entscheidet

Ralph Diermann
Energiejournalist

Strom, Wärme und Mobilität – das sind meine Themen. Ich arbeite seit 2008 als freier Energiejournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, die Neue Zürcher Zeitung, für Riffreporter sowie für einige Fachzeitschriften.

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Ralph DiermannFreitag, 16.09.2022

Wer heute eine neue Fotovoltaikanlage oder eine Wärmepumpe installieren will, muss häufig monatelang auf den Besuch eines Handwerkers warten. Für eine umfassende energetische Sanierung müssen sich Hausbesitzer mitunter bis Ende 2023 oder sogar noch länger gedulden, ist aus der Branche zu hören. Für Klimaschutz und Energiewende ist das fatal. Denn dafür braucht es das Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Dazu sind sie, auch getrieben durch die hohen Energiepreise, nun oft bereitet. Doch was nutzt das, wenn es niemanden gibt, der all die nötigen Maßnahmen umsetzt?

Taz-Autor Bernward Janzing findet dafür in einem kurzen Kommentar klare Worte: Alles hänge am Handwerk, der Fachkräftemangel dort sei der Flaschenhals der Energiewende. Er nimmt zum einen die Politik in die Pflicht – sie müsse die berufliche Ausbildung stärken. Vor allem aber sieht er hier eine gesellschaftliche Aufgabe: Familien und Schulen müssten junge Menschen zur praktischen Arbeit motivieren. Janzing ist überzeugt:

Dass in weiterführenden Schulen eine zusätzliche Fremdsprache oft als wichtiger erachtet wird als Erfahrungen an Drehbank und Fräse, ist kein adäquater Umgang mit den Herausforderungen der Zukunft. Und schon gar nicht mit den Notwendigkeiten der Energiewende.

Warum das Handwerk über das Gelingen der Energiewende entscheidet

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Kommentare 2
  1. Jochen Dachboden
    Jochen Dachboden · vor 2 Monaten

    Empfehlung zum Thema: Interview mit 1komma5° Gründer Phillip

    https://open.spotify.c...

  2. Omar Adam Ayaita
    Omar Adam Ayaita · vor 2 Monaten

    Zum einen wurde krampfhaft versucht, den Anteil von Akademiker*innen in Deutschland zu erhöhen. Das ist aber Gift für den Arbeitsmarkt, wenn viele Berufe (wie eben Handwerk) nicht studiert werden können, sondern über Ausbildung erlernt werden müssen. Zum anderen werden Ausbildungen meist schlecht bezahlt, und ihre Absolvent*innen verdienen meist schlechter als Akademiker*innen und werden aus vielen Führungspositionen ausgeschlossen. So gewinnt man keine guten Auszubildenden.

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