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piqer: Deine Korrespondentin
Mittwoch, 24.04.2019

Die Rebellin des kolumbianischen Soul

Mit 23 Jahren ist Mabely Largacha alias Mabiland eine der vielversprechendsten Künstlerinnen Kolumbiens. Sie verbindet Soul, Rock, Blues, Jazz und Hiphop zu Neo-Soul. Außerdem ist sie schwarz und offen lesbisch – eine Revolution in ihrem Land, wie Korrespondentin Katharina Wojczenko beschreibt.

In ihren Liedern rappt und singt Mabiland von Liebe, Sex, Freiheit und Träumen. Bei ihren Auftritten liegt sie schon mal am Boden, weil sie so in der Musik aufgeht. Das Online-Musikmagazin „Noisey“ aus dem Hause „Vice“ nennt sie die „Rebellin des kolumbianischen Soul“. Mabiland klingt wie die Straßen von Medellín: urban, roh, hart, herzlich – und aus jeder Ecke dröhnt eine andere Musik. Ihre Stimme ist rau und samtig zugleich.

Auf Instagram posiert sie gern mit ernster Miene, Riesenbrille, bemalter Leder- oder Kunstpelzjacke. In natura ist Mabiland, von Freunden Mabi genannt, zierlich, ungeschminkt und hat die drahtige Statur einer Ausdauerläuferin. Sie sitzt in schwarzer Jogginghose und Sport-BH auf der Terrasse ihrer Wohnung in Medellín. Die kurzgeschorenen Haare sind zurzeit rosa. Ihr Wortfluss kennt keine Pause und sie lacht so, dass die neongelben Kreolen an den Ohren wackeln. Sie strahlt eine Energie aus, als ob sie jeden Moment aufspringen und die Welt erobern würde.

2015 veröffentlichte sie fünf Lieder unter dem Namen „Ciclos“ auf YouTube. Nach fünf Monaten lud sie ein Redakteur vom größten unabhängigen Musikradiosender Kolumbiens, „Radiónica“, in die Sendung ein. Von da an ging es rasant aufwärts. Die Zeitung „El Colombiano“ kürte das Lied zu einem der besten 20 Veröffentlichungen des Jahres. Dabei wuchs Mabely Largacha in einem rauen Viertel an der Pazifikküste auf – es gilt als das ärmste Kolumbiens. 

Die Rebellin des kolumbianischen Soul
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