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piqer: Otherwise Network
Donnerstag, 25.04.2019

Information Warfare und Medienregulierung

Die Frage, wie digitale Plattformen reguliert werden können, beschäftigt uns aktuell sehr. Der Zusammenhang zwischen Medienregulierung und Nachrichten ist dabei besonders relevant – sowohl mit Blick auf konkurrierende ökonomische Interessen (siehe Leistungsschutzrecht) als auch mit Blick auf die Ermöglichung demokratischer Öffentlichkeit.

Es geht dabei aber auch um internationale Politik und globale Machtverhältnisse. 

Die Historikerin Heidi Tworek erklärt im Gespräch mit Yascha Mounk, warum der "information warfare" des Internetzeitalters aus ihrer Sicht keine Fehlentwicklung ist, sondern ein Feature von Medienpolitik von Beginn an. Ihre Studien zur deutschen Medienpolitik von 1900 bis 1945 zeigen, dass Staaten, die auf der internationalen Bildfläche agieren und ihre Macht ausbauen wollen, schon immer wussten, dass Informationen eine vergleichsweise billige Möglichkeit sind, politische und kulturelle Haltungen in anderen Ländern im eigenen Interesse zu beeinflussen. Eine interessante Perspektive auch für aktuellen Fragen der Medienregulierung, wie das Gespräch im Podcast "The Good Fight" zeigt. 

Information Warfare und Medienregulierung
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