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Mit Digitalisierung eine nachhaltigere Landwirtschaft erreichen

Ole Wintermann
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Ole WintermannMontag, 26.07.2021

Welchen Beitrag kann eine Landwirtschaft zur Reduzierung der CO2-Emissionen bzw. der Extraktion von CO2 aus der Atmosphäre leisten und wie kann dieser Volumenbeitrag finanziell bewertet und für den Emissionshandel genutzt werden? Mit diesen äußerst relevanten Fragen beschäftigt sich der Text bei The Conversation.

Je nach Klimazone, Bodenbeschaffenheit und auch kulturellem Hintergrund der jeweiligen Landwirtschaft und der von dieser angebauten Pflanzen ist es möglich, mit einem finanziellen Aufwand, der pro Tonne CO2 um den Faktor 10 niedriger liegt als bei der rein technischen Extraktion von CO2 aus der Atmosphäre, sehr einfach CO2 – genauer – den darin enthaltenen Kohlenstoff im Boden zu binden. Mit dieser Fähigkeit können Landwirte vergünstigte Klimakredite erhalten und die negativen CO2-Emissionen an Industrieunternehmen verkaufen, damit diese ihre Klimabilanz verbessern.

Leider gibt es bei dieser spannenden Lösung einige Hürden zu überwinden. Es muss geklärt werden, in welcher Bodentiefe wie viel Kohlenstoff für welchen Zeitraum gespeichert werden kann. Es müssen Mitnahmeeffekte bei den Landwirten verhindert werden, die auftreten, wenn diese unabhängig von der finanziellen Förderung sowieso vorhatten, entsprechende Pflanzen anzubauen. Es muss verhindert werden, dass sich Unternehmen via dieser Emissionszertifikate von jeglichen eigenen Bemühungen freikaufen. Und schließlich hat sich in der Vergangenheit ähnlich wie in Deutschland gezeigt, dass finanzielle Förderungen des Staates vor allem den größten landwirtschaftlichen Betrieben zugutekommen.

Die Lösung sehen die Autoren vor allem in der umfassenden Datenanalyse mithilfe maschinellen Lernens, das eine sehr kostengünstige Methode darstellt, nachhaltige Kohlenstoffspeicherung zu überprüfen und darauf aufbauend Bewertungen durchzuführen. Auf die Probleme der Bevorzugung großer Betriebe und des Freikaufens der Industrieunternehmen gehen die Autoren leider nicht weiter ein. Dennoch ist der Text sehr lesenswert, da er sehr präzise aufzeigt, wie mithilfe von Technik mehr Nachhaltigkeit erreicht werden kann. Zudem enthält er außergewöhnlich viele Links zu weiteren nützlichen Quellen.

Mit Digitalisierung eine nachhaltigere Landwirtschaft erreichen

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