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Klima und Wandel

Nick Reimer
diplomierter Energie- und Umweltverfahrenstechniker, Wirtschaftsjournalist und Bücherschreiber
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piqer: Nick Reimer
Samstag, 16.11.2019

Diagnose: Klimawandel

Die "Generation Greta" hat es nun Schwarz auf Weiß: Die Erderwärmung bedroht ihre Gesundheit. Natürlich auch unsere (und vor allem die der Kriegs-/Nachkriegsgeneration). Das Konsortium "The Lancet Countdown" kommt aber zu dem Schluss, dass ein Weiter-wie-bisher "das Leben jedes heute geborenen Kindes tiefgreifend vom Klimawandel beeinträchtigen wird", wie es im soeben erschienenen Bericht "The Lancet Countdown on health and climate change" heißt. Würde der Treibhausgas-Ausstoß so weiter gehen, werde ein heute geborenes Kind an seinem 71. Geburtstag im Schnitt in einer um 4 Grad wärmeren Welt leben.

Das Projekt "Lancet Countdown: Tracking Progress on Health and Climate Change" ist eine auf 15 Jahre angelegte Forschungskooperation der Weltorganisation für Meteorologie WMO, der Weltgesundheitsorganisation WHO und diverser Universitäten. Initiiert von der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet,  soll es die Auswirkungen des Klimawandels auf die öffentliche Gesundheit analysieren.

Erkenntnis Nr. 1: Kinder sind von den Auswirkungen der Klimaerhitzung am stärksten betroffen, ihr Körper und ihr Immunsystem entwickele sich noch und der Temperaturanstieg verursacht Schäden in der Kindheit, die bleiben können. Auch Ernterückgänge durch den Klimawandel und infolgedessen Unterernährung träfen sie am schlimmsten, schreiben die Wissenschaftler. Sie litten stärker an Durchfall und an von Mücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue. Neun von zehn Jahren mit besten Bedingungen für Dengue-Mücken gab es laut Report seit dem Jahr 2000. Zudem kommen neue Krankheiten, wie das Nil-Fieber zu uns. Auf Tagesschau.de heißt es:

Eine Gruppe von Bakterien, die Vibrionen, werde eine zunehmende Gefahr, auch in der Ostsee, heißt es in dem Lancet-Report . Die Erreger können Magen-Darm- und Wundinfektionen verursachen. Seit den 80er-Jahren habe sich aufgrund höherer Wassertemperaturen die Anzahl der Tage verdoppelt, an denen man sich mit Vibrionen in der Ostsee anstecken kann. 2018 waren es 107 Tage.

Diagnose: Klimawandel
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