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Ideen und Lösungen

Michaela Haas
Reporterin. Autorin. Coach.
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piqer: Michaela Haas
Donnerstag, 11.07.2019

Globale Chirurgie: 17 Millionen Leben retten

Als die Oberpfälzerin Magdalena Gründl kurz nach dem Abitur ein Auslandsjahr einlegt, sieht sie in einem Bergkrankenhaus in Tansania ein Mädchen an einem geplatzten Blinddarm sterben. Gründl lässt das Erlebnis nicht mehr los, „denn das hätte man ganz leicht operieren können.“

Damit hat Gründl ihr Thema gefunden. Das Problem: Fünf Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sicherer Chirurgie. Knapp 17 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Krankheiten und Verletzungen, die operativ behoben werden könnten. Das sind mehr als alle Toten durch HIV, Malaria und Tuberkulose insgesamt.

Die Antwort: Globale Chirurgie. Das war lange ein vernachlässigtes Thema – die Weltgesundheitsorganisation hat die globale Chirurgie erst vor vier Jahren in die Agenda aufgenommen. Es fehlen geschätzte 140 Millionen Operationen weltweit. Gründl fragt: „Was nützt es, wenn alle gegen Polio geimpft sind, aber dann an ihrem Blinddarm oder einem Beinbruch sterben?“

Globale Chirurgie: 17 Millionen Leben retten
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