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Maximilian Rosch
Online-Redakteur und Community-Manager bei piqd

Seit März 2017 für piqd in Berlin und Leipzig.

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piqer: Maximilian Rosch
Samstag, 21.12.2019

piqd Hintergrund #32 | Flucht aus der DDR, Auslandskontakte für Reporter, illegale Sportwetten

Florian Schairer spricht mit drei Autorinnen und Autoren über die Flucht aus der DDR, illegale Sportwetten und die Arbeit von Auslandskorrespondenten.

Eine persönliche DDR-Fluchtgeschichte

Bärbel Ottlitz will 1973 mit ihrer Mutter aus der DDR fliehen. Ihr Plan geht zunächst nicht auf, nur die Mutter schafft es sicher nach West-Berlin. Sie selbst ist vier Tage lang auf der Flucht vor den Behörden. Ihr Sohn Till Ottlitz ist Journalist, er hat 2019 für den BR eine “sehr persönliche Radiodoku” auf den Spuren der Flucht produziert und kehrt mit seiner Mutter zu den Orten des Geschehens zurück.

Sie hat sich dann wieder daran erinnert, wie dieser Moment war, wo die Autotür zu ging und das Auto wegfuhr weil […] sie sich nie zuvor so einsam gefühlt hatte wie in diesem Moment. –Journalist Till Ottlitz

Ohne Stringer keine Auslandsreportagen

Als “Stringer” bezeichnen Reporter ihre Nachrichtenhelfer im Ausland. Stringer sind oftmals essenziell für das Gelingen der Berichterstattung, sie sind “Türöffner, Frühwarnsystem, Dolmetscher, Fahrer und Stadtführer in einer Person. Also die guten Geister hinter unseren Geschichten, deren Namen meist nie erwähnt werden.” Andrea Böhm ist Nahost-Korrespondentin und immer wieder auf Stringer, wie den jungen Libyer Moodi angewiesen. Er wurde im Herbst durch eine Granate getötet. Böhm schrieb in der ZEIT einen Nachruf auf Moodi, der auch stellvertretend die Arbeit von Stringern würdigt.

Das Stück ist auch ein Eingeständnis oder eine leichte Entschuldigung [Stringern] gegenüber, dass wir ihre Arbeit oft nicht genug würdigen. Sie riskieren da sehr viel mehr als wir, weil wir sind diejenigen, die kurz reinschneien und dann wieder abreisen. – Auslandskorrespondentin Andrea Böhm

Sportwetten sind ein Problem

Wer im Fernsehen oder Stream Fußball schaut, kommt um die Werbespots großer Sportwettenanbieter nicht vorbei. Sie werben mit bekannten Gesichtern, Olli Kahn oder Basti Schweinsteiger und geben sich möglichst sympathisch. Wie gefährlich diese jederzeit verfügbaren Wetten sind, wird dabei meist nicht deutlich genug kommuniziert. Das sei problematisch, vor allem die Live-Wetten, sagt der BR-Sportjournalist Sebastian Krause.

Früher war es so, man hat seinen Wettschein ausgefüllt und dann gewartet und hatte gewonnen oder eben nicht. Jetzt kann man rund um die Uhr Online auf alles Mögliche setzen. – Sportjournalist Sebastian Krause

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