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Reportagen und Interviews

Junge Medienschaffende und ihre Projekte sichtbar machen

Maximilian Rosch
Chefredakteur bei piqd

Seit März 2017 bei piqd in der Redaktion der tollsten Journalismusfundgrube der Welt. Seit Herbst 2021 als Chefredakteur. Wöchentlicher Newsletter über alle Video- und Podcastempfehlungen auf piqd über den untenstehenden Link.

Zum piqer-Profil
Maximilian RoschDienstag, 09.03.2021

Am vergangenen Freitag konnte ich im Online College mit piqer Alexander Sängerlaub über Zukunft und Wandel im digitalen Journalismus sprechen. Passend dazu möchte ich hier einen vor kurzem bei 3Sat veröffentlichten Dokumentarfilm über junge MedienmacherInnen empfehlen.

Vorgestellt werden Projekte und Personen, die vielen piqd-LeserInnen bereits bekannt vorkommen dürften: Krautreporter, The Buzzard und Dr. Jakob Vicari von tactile.news, das er gemeinsam mit Astrid Csuraji gründete und führt. Außerdem dabei: Vielleicht noch weniger bekannt auf piqd, dafür auf Youtube mit Millionenpublikum: MrWissen2Go Mirko Drotschmann. Und Anna Paarmann, die Digital-Koordinatorin der Landeszeitung für die Lüneburger Heide, die mit tactile.news kooperiert.

Alle Projekte haben etwas gemeinsam: Innovative und vom Journalismus begeisterte Menschen, die mit ihren Ideen, ihrem Enthusiasmus und ihrer Hartnäckigkeit die Zukunft der Medienbranche mitgestalten wollen.

Die Medienbranche steckt in einer historischen Krise. In vielen Ländern stehen klassische Medienunternehmen unter großem wirtschaftlichen Druck, ebenso freie Journalistinnen und Journalisten. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend noch verstärkt. Doch in der Krise gibt es auch Chancen: Die 3sat-Dokumentation porträtiert junge Medienmacher, die neue Ideen entwickeln, vorangehen und Mut machen.

Dabei sind die vorgestellten Projekte nur die Spitze des Eisbergs. In unserem Spezial "Indie-Medien" findet sich eine kleine Auswahl weiterer spannender Projekte.

Im Film wird deutlich, dass es nicht an guten Ideen mangelt, dafür aber an einigen Stellen an der notwendigen finanziellen Unterstützung. Die Finanzierung über die Crowd, über Kooperationen und Auftragsarbeiten oder eben die Partnerschaft mit funk ermöglichen viele der jungen Projekte. Die Entwicklung funktionierender Geschäftsmodelle bleibt eine große Herausforderung.

An einigen Stellen wurde bereits über die Doku berichtet und ein positives Urteil gefällt. So schreibt Kurt Sagatz im Tagesspiegel:

Hinter den vier vorgestellten Projekten stehen ausnahmslos Idealisten, die von der für Journalisten üblichen Leidenschaft getrieben werden. Mit einem Unterschied zu den Festangestellten: Die journalistischen Startup-Gründer müssen ihr Geschäftsmodell ständig mitdenken. So schwierig das ist und so oft auch Zweifel aufkommen, kann das durchaus erfolgreich sein.

Aurelie von Blazekovic resümiert in der Süddeutschen Zeitung:

Der Film von Stephan Weichert, selbst Medien- und Kommunikationsforscher, führt gut vor, was im Journalismus gerade alles geht (viel) und was sich davon gut finanzieren lässt (wenig). [...] Der Wind des Aufbruchs weht dennoch durch Weicherts Kurzporträts im deutschen Digitaljournalismus. Denn natürlich ging es im Journalismus schon immer um mehr als schnödes Geldverdienen.

Ich hoffe, dass weitere Filme folgen und andere Initiativen folgen, die die so wichtige Sichtbarkeit für unterstützenswerte Medienprojekte herstellen.

Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ich 2018 Fellow bei Vocer war. Dabei arbeitete ich auch mit dem Autor des Films, Vocer-Mitgründer Stephan Weichert, zusammen. Zwischen uns besteht weiterhin Kontakt, wodurch ich etwas früher, als es sonst wahrscheinlich der Fall gewesen wäre, auf die Doku aufmerksam wurde. Empfohlen habe ich sie dennoch unabhängig von der persönlichen Bekanntschaft.

Junge Medienschaffende und ihre Projekte sichtbar machen

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