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Pop und Kultur

Von Punk zu Rechtsrock: Die krasse Story von Rock-o-Rama

Martin Böttcher
Journalist, Sammler
Zum piqer-Profil
Martin BöttcherDonnerstag, 17.03.2022

Punk ist linke Musik, oder? Sonst würde Punk doch nicht auf linken Demos laufen. Oder? Wenn ich so frage, dann merkt man schon: Eine absolute Wahrheit ist das mit dem links-sSein sicherlich nicht. Punk ist vor allem „dagegen“ – und „dagegen“ kann man auch von rechts sein.

Exemplarisch kann man das an der Geschichte von Rock-o-Rama sehen, einem  ziemlich einflussreichen und kontroversen Plattenlabel. Rock-o-Rama fing Ende der 70er an, Punkplatten zu vertreiben, Punkplatten zu lizensieren und zu vermarkten, von Brühl aus. In Köln gab es einen dazugehörigen Plattenladen. Rock-o-Rama wurde schnell ziemlich erfolgreich. Und dann dauerte es auch nicht mehr lange, bis dort Rechtsrock veröffentlicht wurde. 

Ein schmuddeliges Label, dessen Geschichte sich aber manchmal wie ein Krimi liest. Woher wissen wir das? Der Musikjournalist, Schlagzeuger und Punk Björn Fischer hat sie aufgeschrieben in seinem Buch "Rock-o-Rama – als die Deutschen kamen". Über 400 Seiten, die es in sich haben, was vor allem an den Geschichten liegt, die Björn Fischer über den Gründer von Rock-o-Rama, Herbert Egoldt, herausgefunden hat. Egoldt war ein Rock-n-Roller, ein schmieriger Labelbetreiber, der seine Musiker reihenweise über den Tisch gezogen hat und wahrscheinlich aus Geldgier die Entwicklung vom Deutschpunk zum Rechtsrock vollzog. 

Eigentlich war schon bei den ersten Veröffentlichungen Anfang der 80er klar: Das ist irgendwie fragwürdig! Provokationen auf den Plattencovern, zum Beispiel in Form von Fotos von Wehrmachtssoldaten, und in den Titeln. Später kamen Bands wie die Böhsen Onkelz zu Rock-o-Rama, Platten landeten auf dem Index. Der Verfassungsschutz beschäftigte sich mit diesem dann weltweit agierenden Rechtsrock-Vertrieb. 

Über all das habe ich mit Björn Fischer im Deutschlandfunk Kultur gesprochen. Die Zusammenfassung des Interviews und das Interview selbst sind hier gepiqd, weil das wirklich eine interessante Story ist, die einen fesselt, selbst wenn man mit der Musik gar nichts verbindet.

Von Punk zu Rechtsrock: Die krasse Story von Rock-o-Rama

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Kommentare 1
  1. Marcus von Jordan
    Marcus von Jordan · vor 5 Monaten

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