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Volk und Wirtschaft

Manuel Häußermann
Community piq
Freitag, 15.03.2019

Vollbeschäftigung: ökonomisch sinnvoll oder kontraproduktiv?

Benjamin Kunkels Artikel über die ökonomischen Diskussionen über das Konzept "Vollbeschäftigung" und seine realen volkswirtschaftlichen Konsequenzen ist ein "long read" im besten Sinne: Er taucht tief in die Materie ein und stellt verständlich dar, um im letzten Schritt eine unerwartete Denkrichtung anzustossen.

Denn die These, dass "Vollbeschäftigung" im Grunde wirtschaftlich eher schädlich ist,  ist weit verbreitet: Selbst so unterschiedliche ökonomische Denkrichtungen wie die Chicago School, Keynesianer und Marxisten folgen ihr, wenn auch aus verschiedenen Gründen. Kunkel setzt sich insbesondere mit den Argumentationen der "Profit Squeeze Theory" und der "Overcompetition Theory" auseinander.

Kunkel selbst argumentiert konträr, dass "Vollbeschäftigung" vielleicht gerade etwas wünschenswertes wäre, dass die Probleme eher an anderer Stelle zu suchen seien:

Might it be that the era’s fatal flaw lay not in excess compensation for workers and over-full employment, but in insufficient wage growth and not-full-enough employment? 

Er fordert eine Form der Vollbeschäftigung, die das Wort nicht nur als leere Hülse betrachtet. Dafür definiert er drei grundsätzliche Bedingungen, die in einer Charta festgelegt werden könnten: 

Article 1 should insist that the words mean what they say: full employment. […] Article 2 should specify a living wage. […] Article 3 should stipulate the state’s responsibility for achieving full employment. […] Meanwhile, a renewed demand for full employment must insist on a literal reading of the term; a living wage; and the responsibility of the state to ensure jobs whenever business does not.
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