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Europa

Macht Weltmacht glücklich?

Leopold Ploner
Lebt am Ammersee, hat also von vornherein einen recht entspannten Blick auf die Welt.

Elektronikingenieur, Marketing, Werbetexter, Verleger, Blogger.

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Leopold PlonerDienstag, 23.03.2021

Ausgangspunkt für diesen Piq ist (wieder einmal) ein anderer Piq. Europa und der Westen als Auslaufmodelle? verweist auf einen Artikel in der NZZ. Herfried Münkler stellt darin fest: "Als globaler Akteur, der sie ja sein will und zwecks europäischer Zukunftssicherung auch sein muss, ist die EU der Konkurrenz der andern «global players» nicht gewachsen."

Vielleicht habe ich eine besondere Beziehung zu dem Thema, weil ich in Österreich geboren und aufgewachsen bin. Auch Österreich war einmal eine europäische Großmacht und so automatisch auch ein globaler Akteur. Damit war 1918 schlagartig Schluss. Der Versuch, wenigstens als Trittbrettfahrer noch ein bisschen Weltmacht zu spielen, endete 1945 im Desaster. Seither ist Österreich weit davon entfernt, ein Global Player zu sein.

Den Menschen scheint das nicht zu schaden. Ich habe mir gerade den World Happiness Report 2020 angeschaut, in dem die Alpenrepublik auf einem respektablen neunten Platz liegt. Auch die anderen Top Ten der glücklichsten Länder haben mit Weltmacht nichts am Hut. Finnland, Island, Norwegen oder die Schweiz waren nie Supermächte. Bei den anderen liegt ihr Status als Global Player schon mehr oder weniger lange zurück. Die Zeiten, als kriegerische Töne aus Stockholm, Kopenhagen oder Amsterdam internationale Krisen auslösen konnten, sind längst vorbei.

Umgekehrt macht der Status als Weltmacht zwar die Regierenden stolz, die Menschen aber nicht zwangsweise glücklich. Das sieht man an den Beispielen von Japan (Platz 62), Russland (73), China (94) oder Indien (144). Selbst die USA auf Platz 18 liegen hinter Kleinstaaten wie Luxemburg oder Costa Rica.

Macht Weltmacht glücklich?

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