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Feminismen

Karla Paul
Kulturjournalistin
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Karla Paul
Community piq
Montag, 30.09.2019

Der starke, erfolgreiche Basketballer und die Tänzerin - kein Cheerleading mehr bei Alba Berlin!

Alba Berlin hat sich entschieden, bei den gleichnamigen Basketballspielen in den Pausen kein Cheerleading mehr zu zeigen. Viele regen sich darüber auf, schließlich sei das doch auch Sport und das Anfeuern gehöre schon lange dazu. Die Journalistin Hatice Akyün erklärt im Beitrag sehr deutlich, weshalb Frauen hier auf ihren Körper und die Unterhaltung der Männer degradiert werden, dass das mit Sport leider wenig zu tun hat: 

"Cheerleading, so ein Argument, sei ein Hochleistungssport. Nur frage ich mich, warum das dann nicht so präsentiert wird? Es mag sein, dass die Frauen hart trainieren, aber was das Publikum zu sehen bekommt, sind sexuelle Reize. Es werden eben nicht zwei Sportarten gleichberechtigt dargestellt." 

Das ist es eben - sie sind der Pausenfüller im knappen Pailettenkleidchen, die Pompoms werfen und die Sexualisierung klar erkennbar, der sportliche Anteil daran leider nicht. Es gibt viele Wettkämpfe, in denen Cheerleading klar in einem anderen Kontext und die körperliche Leistung gewürdigt wird - im Übrigen auch mit männlichen Teilnehmern, die Auftritte als Aufheizer*Innen gehören leider nicht dazu. 

Es wäre natürlich auch wünschenswert, wenn damit die Sexualisierung in anderen Sportarten angegangen wird. Man könnte z.B. mal nachfragen, weshalb beim Beachvolleyball die Frauen in mehr als knappen Bikinis spielen (müssen). So könnte man sich besser bewegen, wird argumentiert, da bleibt niemand hängen, es flattert nicht, die glatten, engen Outfits seien besser fürs Spiel. Weshalb diese Regel dann aber für männliche Strandspieler nicht gilt und diese weite Hemdchen und sehr lockere Sporthosen tragen, kann nicht sinnvoll erklärt werden. 

Davon gibt es noch viele weitere Beispiele und es wir Zeit, sie Stück für Stück zu hinterfragen und aufzubrechen, damit - hier gebe ich Hatice erneut voll recht - es tatsächlich um den Sport geht, um die Ausübung und den Wettkampf und nicht mehr nur darum, Frauen in engen, kurzen Outfits anzugaffen. 

Der starke, erfolgreiche Basketballer und die Tänzerin - kein Cheerleading mehr bei Alba Berlin!
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